Interview (Archivversion)

Michael Nier, General Manager von Triumph Motorcycles Deutschland, zum Erfolg der Marke und zu den Sportaktivitäten.
Triumph hat ein sattes Zulassungsplus von über 20 Prozent 2007. Wie erklären Sie den Erfolg, und welche Modelle verkaufen sich am besten?
Das satte Zulassungsplus haben wir einer sehr attraktiven Modellpalette, zahlreichen Test­siegen in den wichtigen Zweirad-Magazinen und einer konsequenten Qualitätssteigerung unseres Händlernetzes zu verdanken. Die bestverkauften Modelle waren in diesem Jahr der neue Allrounder Tiger 1050, gefolgt vom Kultmotorrad Speed Triple und dem einmaligen Supersportler Daytona 675.
Inwiefern tragen die sportlichen Aktivitäten von Triumph zur Popularität der Marke bei?
Durch die Sportaktivitäten haben wir eindrucksvoll die Konkurrenzfähigkeit unserer Daytona 675 auf der Rennstrecke unter Beweis gestellt und ein klares Statement in Richtung Motorsport abgegeben, das wir im nächsten Jahr durch Einsatz in der Supersport-WM noch unterstreichen werden. Supersportler-Kunden interessieren sich sehr stark für den Rennsport und erwarten von einem Hersteller, der das zurzeit wohl beste Supersport-Motorrad anbietet, ein entsprechendes Engagement.
Wie steht es um den geplanten Street Triple Cup?
Das Konzept steht, umgesetzt wird der Cup in Zusammenarbeit mit einer Motorradzeitschrift und anderen namhaften Partnern aus der Rennsport­szene. Schon sehr bald werden wir die Einzelheiten kommunizieren. So viel können wir schon jetzt verraten: Der Cup wird in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis Maßstäbe setzen!
Warum wurde die Entwicklung der großen Schwester der Daytona 675 verschoben?
Die Entwicklung einer großen Schwester der Daytona 675 wurde nicht verschoben. Es gab und gibt zurzeit keine konkreten Pläne für die Entwicklung eines Superbikes.

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