Interview mit Anthony Churchill

Anthony Churchill, neuer
Geschäftsführer der Firma
Hein Gericke, zur Zukunft
des Unternehmens.

Die Fairchild Corporation hat die damals insolvente Firma Hein Gericke vor rund einem Jahr übernommen. Was tun Sie, um Hein Gericke wieder zum Erfolg zu führen?
Eine Insolvenz geht nicht ohne deutliche Einschnitte an einem Unternehmen vorbei. Dank der Fairchild Corporation und dem Engagement unserer Mitarbeiter haben wir es aber geschafft, Hein Gericke nach nur einem Jahr finanziell und operativ wieder auf eine solide Basis zu stellen. Die Marke Hein Gericke wird von unseren Kunden nach wie vor hoch geschätzt. Unser Job für die kommenden Monate ist es, unseren Kunden die Produkte und Services in gewohnter Qualität zu liefern. Wir bereiten gerade die kommende Motorradsaison vor, haben bereits im November unseren neuen Winterkatalog vorgestellt, der viele neue Ideen bei Hein Gericke für den Freizeitbereich zeigt. Unter anderem im Ski- und Snowboard-Bereich.
Inwieweit werden Hein Gericke und Polo, ein Unternehmen, das ebenfalls mehrheitlich der Fairchild Corporation gehört, künftig weiter konkurrieren?
Wettbewerb ist gesund. Zumal Wettbewerb auch die Versorgung des Marktes verbessert. Zusammen haben Hein Gericke und Polo einen Marktanteil von etwa 15 Prozent. Da existiert also für beide Unternehmen noch genug Potenzial zu wachsen.
Welche Änderungen gibt es bei den Hein Gericke Shops?
Nach der Insolvenz haben wir alle Hein Gericke Shops erstmal auf den Prüfstand gestellt. Von schwachen Standorten haben wir uns getrennt, starke Standorte wie Düsseldorf und Frankfurt ausgebaut. In Wiesbaden haben wir im September einen neuen, großen Shop eröffnet. Momentan haben wir 75 Shops. Im kommenden Jahr werden wir mit einem neuen Webshop auch den Online-Auftritt ausbauen.

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