Interview mit Designer Alberto Cappella

15 Millionen Euro kostete die Entwicklung der Aprilia Shiver. Ihr Designer Alberto Cappella, 49, über einige Details.

Die Shiver ist die erste Aprilia, deren Optik dem Publikum ausnahmslos gefiel.
Der alte Spruch »form follows function« gilt hier wirklich. Weil die Shiver als Plattform für weitere Modelle dient, lag der Gitterrohrrahmen nahe. Mit ihm kann man alles bauen, von der Sport-Enduro bis zur Custom. Eine persönliche Inspiration hatte ich aber auch: die Lynx 650, die ich 1999 für Laverda entworfen habe, die jedoch nie in Serie ging.
Warum die Entscheidung für das seitlich angebrachte Federbein?
Das erlaubt uns, im Inneren der Zweiarmschwinge den Sammler der Auspuffanlage einschließlich Kat unterzubringen – so bleibt die Hitze weit weg von den Beinen des Fahrers.
Wie lange hat die Entwicklung gedauert?
Vom ersten Entwurf bis zum fertigen Motorrad nur 24 Monate – das dürfte neuer Rekord sein.

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