Interview mit KTM-Chef Stefan Pierer (Archivversion) »Der Zweizylinder kommt zur Intermot“

Stefan Pierer, Vorstandsvorsitzender der KTM Motorrad Holding AG im österreichischen Mattighofen, nimmt Stellung zu neuen Plänen

KTM gibt Gas. Schon zur nächsten Saison und auf der Intermot wollen die Österreicher etliche neue Modelle präsentieren.Noch in diesem Jahr wollten Sie eine Zweizylinder-Enduro vorstellen. Daraus wird nichts. Woran liegt`s?Das Projekt mit dem schwedischen Partner wird nicht weiterverfolgt. Der Folan-Zweizylinder ist zwar technisch interessant, aber mit diesem Partner war es nicht zu machen. (Es handelt sich um den Konstrukteur Lars Nilsson, d.Red.). Wir stellen aber auf der Intermot in München nächstes Jahr eine Zweizylinder-Reiseenduro vor.Mit welchem Motor? Es hieß, Sie verhandeln mit Aprilia.Nein, es wird nicht der Aprilia-Motor sein. Es bleibt aber beim 60-Grad-V-Konzept. Wer baut und entwickelt ihn? KTM selbst?Wir haben einen starken Input erbracht. Alles andere ist top secret.Es wird gemunkelt, Sie wollten die Produktion der Duke einstellen.Nein, im Gegenteil, es wird sie nächstes Jahr leistungsgesteigert in limitierter Auflage geben.Szenekenner glauben, daß KTM einen Straßen-Einzylinder baut, wie schon mit der Unit auf der letzten IFMA vorgestellt.Das stimmt. Schon im Sommer werden wir die Unit, allerdings etwas modifiziert, herausbringen.Und was wird aus dem LC 4-Motor?Er wird überarbeitet und im Hubraum auf 640 cm³ angehoben.

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