Interview mit Patrick Porten, Ansprechpartner von Bimota in Deutschland (Archivversion) Interview mit Patrick Porten

Patrick Porten ist ab sofort Ansprechpartner von Bimota in Deutschland.

Wie funktioniert das neue Vertriebsschema ohne Importeur?
Ganz einfach: Die deutschen Bimota-Händler werden künftig direkt vom Werk beliefert. Damit es da nicht zu sprachlichen oder bürokratischen Schwierigkeiten kommt, stehe ich sozusagen als Mittler dazwischen, kümmere mich um die Anforderungen seitens des Kraftfahrt-Bundesamtes, um die Bedürfnisse der Händler, aber auch um die Aftersales-Abwicklungen
mit dem Werk. Auf längere Sicht möchte Bimota in Deutschland ein Vertriebsnetz mit rund 25 Händlern aufbauen, um flächendeckend arbeiten zu können.
Stehen Sie auch für die Endkunden zur Verfügung?
Klar. Mich kann jeder Bimota-Interessierte anrufen, ob das die Clubs sind oder Leute, die eine Frage zu einem älteren Modell haben.
Wo sehen Sie Bimota auf dem deutschen Markt?
Alle aktuellen Modelle, also DB5 und DB6, bekommen den 1100er-Ducati-Motor mit Euro-3-Homologation. Was bedeutet, dass Bimota für rund 19000 Euro ein sehr leichtes, fahraktives und exklusives Motorrad mit genügend Power und glänzendem Finish bietet. Da der Wunsch der Ducati-Kunden nach einer Superlight-Maschine vom Werk bislang nicht erhört wurde, stößt die DB5 auch in dieser Nische auf Interesse. Viel verspricht sich Bimota zudem von der Tesi mit der neuen Achsschenkellenkung – aber die kommt erst im Sommer.

Themenseiten

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote