Interview Ross Clifford Wir wollen zufriedene Kunden

Ross Clifford, Chef von Polaris in England, bereitet die Markteinführung von Victory in Europa vor.

Foto: Nelson
Welche Victory-Modelle aus dem aktuellen Programm werden nach Europa importiert?
Die Kingpin und ihre Varianten Low und Eight Ball, die Vegas und die Vegas Low sowie die Jackpot und die limitierten Ness-Jackpot-Modelle, die von Cory und Arlen Ness gestaltet wurden. Dann die Powercruiser Hammer und Hammer S und als Topmodell die Vision Tour. Ein reichhaltiges Angebot also; weitere Modelle sind schon in Vorbereitung.

Wie viel sollen diese Motorräder kosten?
Die Preise müssen noch festgelegt werden, sobald wir die endgültigen, EU-homologierten Spezifikationen am Laufen haben. Aber wir planen, 12000 bis 13000 Euro für die Einstiegsmodelle, die 1634er-Eight Ball, zu verlangen und 23000 bis 24000 Euro für die voll ausgestattete Vision Tour. Die Hammer S mit dem 1731er und den Stage-2-Nockenwellen wird wohl unter 20000 Euro kosten; verglichen mit der Konkurrenz ein sehr aggressiver Preis. Alle Motorräder werden übrigens zwei Jahre Garantie ohne Kilometerbegrenzung erhalten.

Warum sollte ein europäischer und speziell deutscher Kunde eine Victory kaufen wollen?
Victory bietet einen Mix aus Stil, Leistung, Komfort und Handlichkeit, den andere Her­steller von Cruisern bislang nicht erreicht haben. Die Motorräder sind qualitativ hoch-wertige Premiumprodukte, deren Käufer von einer starken, solide finanzierten Firma be­treut und unterstützt werden. In Groß-britannien liegt das Alter der Victory-Käufer weit unter dem Altersdurchschnitt aller Motorradfahrer. Das zeigt, dass wir eine aufregende Marke repräsentieren, nach vorne denken und nicht nur mit der Vergangenheit und dem Erbe früherer Generationen zu tun haben.

Wie viele Victory-Händler wird es in Deutschland geben?
15 bis 18 Händler. Diese Größenordung soll sicherstellen, dass der Verkauf unserer Motorräder für den einzelnen Händler profitabel ist, er in die Marke Victory investieren kann und seinen Kunden den bestmöglichen Service bietet. In den USA sind wir die Marke mit dem höchsten Anteil an zufriedenen Kunden und wir haben die meisten Kunden, die wieder eine Victory kaufen würden. Das streben wir auch in Deutschland an.

Wie wird Victory die Versorgung mit Ersatz und Zubehörteilen in Europa organisieren?
Genauso wie mit den Polaris-Produkten. Also über unsere Händler, die von mehreren Ersatzteillagern in Europa beliefert werden.

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