Interview (Archivversion) «Ich bin dafür zuständig, daß das Ganze ins Laufen kommt“

Anläßlich der Grundsteinlegung des neuen Excelsior-Henderson-Werks am 14. April erklärte Produktionsleiter Allan C. Hurd, was von der neuen alten US-Marke zu erwarten ist.Sie haben die Firma Triumph produktionsseitig aufgebaut. Was waren Ihre Beweggründe, zu Excelsior-Henderson zu wechseln?Nach neun Jahren bei Triumph hatte ich den Eindruck, daß die Zeit für eine neue Herausforderung gekommen war. Als ich David und Daniel Hanlon traf, dachte ich, daß meine Erfahrung helfen könnte, ihren Traum zu realisieren. Wann begannen die ersten Überlegungen zu Excelsior-Henderson? Die Idee zu diesem Projekt wurde 1993 in Sturgis geboren. Von diesem Moment an begannen David Hanlon, seine Frau Jennie und sein Bruder Daniel daran zu arbeiten.Was ist Ihre Hauptaufgabe?Mein Titel ist Vize-Präsident der Produktion. Ich bin für die Konstruktion und die Erstellung und Ausrüstung der Fabrik verantwortlich und selbstverständlich dafür, daß das Ganze ins Laufen kommt.Wie sieht die personelle Besetzung aus?Dieses Jahr haben wir die Schlüsselpositionen besetzt. Im Moment haben wir 30 Angestellte. Bis zum Produktionstart nächstes Jahr werden es 150 sein.Was produzieren Sie selbst?Die Produktion wird sich in die drei Bereiche Herstellung der Rahmenherstellung, Lackiererei und Montage aufteilen.Henderson muß erheblich investieren. Können Sie uns ein paar Zahlen nennen?Die Zahlen über Investitionen sind momentan noch vertraulich, aber selbstverständlich ganz erheblich.Inwieweit wird sich das künftige Serienmotorrad von den in Daytona präsentierten Prototypen unterscheiden?Die gezeigten Prototypen sind bereits Vorserienmodelle. Dennoch können sich gewisse Details ändern. Das gesamte Erscheinungsbild wird aber grundsätzlich dasselbe bleiben.

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