Jürgen Stoffregen

Jürgen Stoffregen, BMW-Motorrad-Sprecher, weiß natürlich auch, was BMW letzten Sommer getan hat und was das mit Kymco zu tun hatte.

"Ich möchte zu einem Gerücht nicht Stellung nehmen. Wir sind weltweit tätig und kaufen demzufolge auch weltweit Teile und Komponenten ein, so wie das mittlerweile nahezu alle Hersteller machen. Natürlich nutzen wir dabei auch Kostenvorteile. Das wiederum schafft die notwendigen Spielräume, um in zukunftsweisende Technologien investieren zu können und Innovationen zu entwickeln. Bei einem Projekt wie der 450er zählt in erster Linie, dass das Motorrad im Sport-Wettbewerb absolut konkurrenzfähig ist. Wer dann welches Teil wo für uns fertigt, ist da weniger bedeutsam. Wir sind in Kontakt mit vielen Lieferanten, auch in Taiwan. Ich kann nicht ausschließen, dass Lieferanten solche Kontakte gern zur Eigenwerbung nutzen. Eine endgültige Entscheidung zur serienmäßigen Umsetzung des 450er-Projektes fällt noch in diesem Jahr, voraussichtlich im Sommer. Dann können wir auch etwas zur Fertigung sagen. Der Motor selbst ist ein reine BMW-Entwicklung, er wurde hier erdacht und konstruiert. Wo wir ihn dann bauen, werden wir zu gegebener Zeit bekannt geben."

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