Kasten Modellpflege––––– (Archivversion) Modellkonstanz –––––

Seit ihrem Erscheinen im Jahr 1991 - damals löste sie die 600er Ténéré ab, mußte die XTZ 660 lediglich kosmetische Korrekturen über sich ergehen lassen. Eine opulentere Verkleidung mit Doppelscheinwerfer, ein neues Cockpit: das war es im Wesentlichen. Seit 1995 läuft die XTZ unverändert vom Band. Bis auf eine Kleinigkeit: Aufgrund der strengeren Geräuschvorschriften und damit verbundener Modifikationen am Auspuff verlor sie zur Saison 1996 zwei PS.Das Fahrwerk – die Gabel ist nicht einstellbar, beim Federbein lassen sich Federbasis und Zugstufe variieren – funktioniert auch nach heutigen Maßstäben noch zufriedenstellend. Der Motor ist – konzeptionell gesehen – mit seiner Fünfventiltechnik und Flüssigkeitskühlung ebenfalls noch auf der Höhe der Zeit. Allerdings zeigen jüngere Aggregate seiner Gewichtsklasse, daß es auch spritziger geht.Doch wer einen Ampelsprinter oder einen verhinderten Crosser sucht, greift ohnehin nicht zur XTZ. Ihr Metier ist Reisen, und das hat sie im Griff. Schade nur, daß nicht jeder die Yamaha im Griff hat. Die 1991 so moderne Wüstenkonzeption verbietet sich mit 870 mm Sitzhöhe für kleinere Menschen seit Jahren von selbst. Die XTZ 660 Ténéré in MOTORRAD: Vergleichstest 10/1991; Vergleichstest 12/1991; Vergleichstest 10/1992; Langstreckentest 11/1993; Vergleichstest 3/1994; Kurztest 12/ 1994; Vergleichstest 19/1994; Gebrauchtkauf 26/1996.

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