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Und zum Vorschein kommt die neue ZX-10R mit angegebenen 200 PS.

Neuheiten von Kawasaki: ZX-10R, Z 1000 SX, Z 750 R, W 800 ZX-10R mit 200 PS, Traktionskontrolle und Supersport-ABS

Kawasaki hat BMWs Kriegserklärung in Form der nominell 193 PS, von MOTORRAD gemessen sogar 203 PS starken S 1000 RR angenommen und jetzt reagiert: Auf der Kölner Messe präsentierten die Grünen in einer spektakulären Show mit der völlig neu gestalteten ZX-10R ihr neues Supersport-Topmodell – offiziell 200 PS stark.

Mit Ram Air soll der neu konstruierte Motor sogar 210 PS leisten. Damit hat Kawa den Titel, das nominell leistungsstärkste Motorrad der Welt zu bauen, nach einem Jahr aus München wieder zurück nach Japan geholt.

Kawasakis Ingenieure haben das neue Triebwerk konsequent auf Reduzierung von Reibungsverlusten hin konstruiert. Zusätzlich wurde die Beatmung des Vierzylinders optimiert, um eine sattere Brennraumfüllung zu erreichen und so das magische 200-PS-Limit zu brechen. Komplette Neukonstruktionen sind auch Rahmen und Fahrwerk.

Serienmäßig wird der Supersportler eine Traktionskontrolle haben. Vom aufpreispflichtigen, von Bosch entwickelten ABS verspricht Kawasaki, es sei das neueste und – bei einem Supersportler nicht ganz unwichtig – leichteste, das derzeit in einem Serienmotorrad angeboten wird. So mache der Unterschied zwischen einer ZX-10R ohne und mit ABS gerade mal drei Kilogramm aus. Gesamtgewicht fahrfertig: 198 Kilo ohne, 201 mit ABS.

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Klassisches Retro-Bike W 800

Aber auch am ganz anderen Ende der Modellpalette trumpht Kawasaki mit einer Neuheit auf: Mit der W 800 haben die Japaner wieder ein Retro-Motorrad im Programm. Dessen luftgekühlter Zweizylinder trägt nicht nur stolz seine breiten Kühlrippen zur Schau, sondern auch seinen Nockenwellenantrieb via klassischer Königswelle. Auch das Cockpit schwelgt mit nostalgischen Runduhren in Chrom und die Drahtspeichenräder sind ebenfalls eine Huldigung an die Vergangenheit. Unauffällig modern sind kleine Annehmlichkeiten wie die einstellbaren Handhebel, aber auch die Einspritzanlage, die äußerlich nach Vergaser aussieht.

Neue Z 750 R

Ebenfalls brandneu ist die sportliche und mit hochwertigen Komponenten aufgewertete Z 750 R. Ausgestattet mit dem gleichen 106 PS starken Vierzylinder wie ihr Schwestermodell, die Z 750, hat die R-Version u. a. die radial verschraubten Vierkolben-Festsattelbremsen der Z 1000, eine einstellbare Upside-down-Gabel sowie eine Alu- anstatt der Stahlschwinge hinten. Auf den ersten Blick von der Z 750 zu unterscheiden ist die R-Version durch ihr neues, besser ins Bike integrierte Cockpit.

Neue Z 1000 SX

Ebenfalls ein Schwestermodell bekam die unverkleidete Z 1000: Mit der Z 1000 SX bietet Kawa den großen, 138 PS starken Vierzylinder jetzt auch in einer verkleideten Version an. Ihre Ergonomie ist für den Fahrer deutlich tourentauglicher ausgelegt, der schützende Windschild lässt sich dreifach in der Höhe verstellen. Das Tankvolumen ist mit 19 Litern um vier Liter größeres als das der Z 1000. Damit wird aus dem nackten Muskelbike nun ein kräftiger Allrounder, mit dem es auch mal auf größere Touren gehen kann.

 

Der bewährte Vierzylinder blieb mit 1043 Kubik und 138 PS unverändert. Angeboten wird die Z 1000 SX ausschließlich mit ABS.


Neue VN 1700 Custom

Tiefer und breiter hat Kawasaki seinen großen Cruiser VN 1700 werden lassen, den es ab sofort als Voyager Custom mit ABS, Tempomat und Audioanlage geben wird.

Mehr Infos und technische Daten über die neuen Kawas in Kürze auf MOTORRAD online.


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