Kawasaki GT 550 (GK) (Archivversion) Lesererfahrungen:

Sie sieht zwar altbacken aus, doch alle Leser loben die Wirtschaftlichkeit ihrer GT nach dem Motto: »Prima leben und fahren«.

Meine GT kaufte ich 1995 für 7990 Mark neu. Probleme gab’s anfangs mit der Tankuhr-Geber-Dichtung und einem undichten Ventildeckel. Der fehlerhaft verlegte Kabelbaum zum Rücklicht wurde durch das einfedernde Hinterrad durchgescheuert und verursachte einen Kurzschluß. Bei Kilometerstand 25000 wurde der Wellendichtring des Kardanantriebs undicht, woraufhin sich das Öl auf dem Hinterreifen verteilte. Mit der Zeit fingen die Schalldämpfer an zu gammeln und rappelten etwas. Meine Empfehlung: Vier-in-eins von Motad, kerniger Sound, preiswert und mit EG-ABE.Ralf Römer, NeulußheimMit Tachostand 38600 erstand ich habe meine Marie (EZ 4/1984) Anfang 1991, inklusive Keim-Halbschale und Koffer. Nach 18000 Kilometern in der 27-PS-Version begann der Motor zu klingeln und war weder mit verbleitem Super-Benzin noch mit Ventil- oder Vergasereinstellung zu beruhigen. Also wurde Marie entdrosselt - und siehe da, das Glöckchen im Motor verschwand. Weitere 30000 Kilometer später wurden Spiegler-Stahlflexleitungen eingebaut. Nachdem sich der Original-Auspuff verabschiedete, besorgte ich die Vier-in-eins-Variante von BSM für 659 Mark. Hört sich gut an, tut der Leistung keinen Abbruch, hält aber nicht so gut: Die Innereien lösen sich nach kurzer Zeit. Mittlerweile zeigt der Tacho 153237 Kilometer, und liegengeblieben bin ich mit meiner Marie noch nie.Bernd Kretschmer, Vaihingen-Aurich/DresdenWir besitzen seit 1995 eine GT 550, Baujahr 1986. Direkt nach dem Kauf bewährte sich das Motorrad bei einem pannenfreien 4000-Kilometer-Schweden-Urlaub. Bei zirka 40000 Kilometern setzten wir einen verstärkten Steuerkettenspanner von Louis ein, der die Laufgeräusche des Nockenwellenantriebs deutlich verringerte. Nachteilig ist die Neigung zum Lenkerschlagen bei hoher Beladung. Um das Kawasaki-typische schlechte Kaltstartverhalten zu verbessern, haben wir einen Tip: Herausdrehen der Gemisch-Regulierschrauben an den Vergasern um drei Umdrehungen - dies verbessert zusätzlich bei warmem Motor die Gasannahme im unteren Drehzahlbereich.Katrin Harsdorf & Martin Szibalski, HeuchelheimIm April 1997 kaufte ich meine Kawasaki GT 550 mit einem Kilometerstand von 24500. Die Drosselung auf 1a-taugliche 34 PS verschlang 250 Mark. Trotz der antiquiert wirkenden Optik und des hohen Gewichts habe ich den Kauf nicht bereut. Ein günstiger Verbrauch von rund 4,5 bis fünf Litern und geringe Wartungskosten sind starke Pluspunkte. Die einzigen Reparaturen waren bislang die Reinigung des Vergasers und der Austausch des Benzinhahns. Als Extra-Zubehör spendierte ich dem Motorrad ein analoges Ölthermometer.Martin Lüning, Essen100 MARK TIPDas Los hat entschieden: die 100 Mark erhält Frank Globke aus Lindlar

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