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2014er-Modell der Kawasaki KX250F

Kawasaki KX 250 F und KX 450 F Update für Offroad-Kawas 2014

Kawasaki präsentiert die 2014er-Motocross-Modelle Kawasaki KX 250 F und KX 450 F – der Viertelliter-Crosser ist nun auch mit Launch Control zu haben.

Die KX-Modellreihe gibt es nun seit 40 Jahren, sie ist berühmt für ihre großen internationalen und nationalen Erfolge im Motocross-Sport. Der jüngste Titel ist der AMA Supercross-Titel 2013 von Ryan Villopoto auf seiner Werks-KX450F.

Die neuen 2014er-Modelle KX 250 F und KX 450 F sollen Kawasakis Erfolge im Offroad-Rennsport weiterhin sichern. Die Kawasaki KX 250 F bietet doppelte Einspritzdüsen und einen geraden Einlasstrakt, nach wie vor setzen die Japaner auf einen Kolben mit Bridged-Box-Boden – anders dimensionierte Öldüsen sollen jetzt für eine bessere Kühlung sorgen.

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Launch-Kontrollmodus von der 450er

Gänzlich neu für die 250er ist der von der 450er bekannte Launch-Kontrollmodus. Er nimmt auf Wunsch die Leistung beim Rennstart zurück und verschafft so einen Vorteil, wenn der Boden wenig Grip bietet. Die grundlegende Motorabstimmung gelingt dank Plug-and-play-DFI-Stecker noch immer leicht. Drei Stecker geben dem Fahrer einfachen Zugriff auf drei Motorkennfelder für verschiedene Einsatzbedingungen: „Standard“, „Soft“ (weicher Untergrund) und „Hard“ (harter Untergrund). Jedes der Kennfelder kann mithilfe des optionalen KX-FI-Abstimmungs-Kits umprogrammiert werden.

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Kawasaki setzt auf neue SFF-Gabel

Bei der Vorderradführung setzt Kawasaki auf eine neue SFF-Gabel (Separate Function Front Fork) vom Typ 2: Die Typ-2-Konstruktion (umgekehrtes Verbindungselement) hat einen progressiveren Charakter, was soliden Widerstand gegen Durchschlagen bieten soll. In einem Holm der SFF-Gabel ist die Feder, im anderen ausschließlich die Dämpfer-Baugruppe untergebracht. Das hintere Federbein wurde in seinen Einstellungen überarbeitet.

Auch beim Rahmen gibt es Neues: Der Aluminium-Perimeter-Rahmen ist eine leichtgewichtige Kombination aus geschmiedeten, stranggepressten und gegossenen Teilen, seine schlanke Konstruktion soll zur fahrerfreundlichen Ergonomie beitragen. Die vordere Motoraufhängung soll mehr Steifigkeit und mehr Griffigkeit am Vorderrad bieten. Kleine Modifikationen an Schaltung und Getriebe sollen zu einem verbesserten Schaltgefühl führen.

Weiterhin pneumatische Gabel bei der KX 450 F

Bei der Kawasaki KX 450 F kommt ebenfalls ein Kolben mit Bridged-Box-Boden zum Einsatz, der Launch-Kontrollmodus ist ebenso mit an Bord wie die drei DFI-Stecker zur Wahl der Motorkennfelder. Frontseitig verzichtet man beim großen Crosser komplett auf Federn und lässt ihre Arbeit durch Luft verrichten: Kawasaki setzt hier auf eine pneumatische Federgabel, deren Eigenschaften durch Erhöhen und Senken des Luftdrucks stufenlos verändert werden können.

Dank vier möglicher Lenkerstellungen und zweier Fußrastenpositionen lässt sich die Kawasaki KX 450 F ergonomisch an den Fahrer anpassen. Der schlanke Rahmen, die minimalistische Karosserie und eine flache Linie von Tank und Sitzbank sollen dem Fahrer eine noch bessere Unterbringung bieten als bislang. Die Lenkergriffe wurden wie bei der KX 250 F ebenfalls optimiert.

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