Kawasaki nimmt Stellung ... (Archivversion)

... zum Austausch des Steuergeräts, weil die FI-Lampe bisweilen aufleuchtete.
Trotz Aufleuchten der FI-Lampe sind keinerlei Schäden zu befürchten, da es sich lediglich um einen eng gewählten Messbereich der Lambdasonde handelte. Im neuen Steuergerät (serienmäßig ab Frühsommer 2007) wurde der Messbereich entsprechend angepasst. Wenn die FI-Lampe bei älteren Fahrzeugen nicht aufleuchtet, besteht kein Grund zum Wechsel auf die geänderte ECU.

... zur Lackqualität des Rahmens, die bei einigen Kunden zu Garantieansprüchen führten, und dem sich in den Rahmenrohren ansammelnden Rostwasser.
Die Lackqualität unterliegt ständiger Beobachtung, im Rahmen der laufenden Serie sind Verbesserungen bereits eingeflossen. Das gilt ebenso für den Fall möglicher Wasseransammlung im Rahmenrohr. Berechtigte Reklamationen wurden im Einzelfall über die Händler als Garantiefälle abgewickelt.

... zu den ausgeprägten Laufspuren auf den Nockenwellenlagern, Kolbenbolzen und Pleuelaugen.
Vermutlich sind diese Laufspuren auf häufigen Kurzstreckenbetrieb mit vielen Kaltstarts zurückzuführen. Um eine präzise Analyse durchzuführen, müssten die entsprechenden Lagerstellen genauer untersucht werden. Dennoch sind ­die angesprochenen Bauteile noch innerhalb der Einbautoleranz.

... zur defekten Zylinderfuß- und Kopfdichtung, die für Kühlwasseraustritt kurz vor Dauertest-Ende sorgte.
Unsere Garantiedaten zeigen, dass es sich hier um einen Einzelfall handelt.

... zum Kühlwasseraustritt an der Dichtung zur Wasserpumpe und am Kühlschlauch zum Wasserkühler, was mehrere Leser in ihren Zuschriften berichteten.
Diese Fälle sind uns bekannt. Kawasaki hat alles daran gesetzt, jedem betroffenen Kunden weiterzuhelfen und den Schaden zu beheben.

... zu den undichten Auslassventilen und den dazugehörigen Ventilsitzen.
Uns sind derartige Fälle nicht bekannt. Eine mögliche Erklärung könnte in der Verwendung von Kraftstoff minderer Qualität liegen.

... zu den deutlichen Kavitationsspuren an
den Pleuellagerschalen unterhalb der Schalenstöße und den Öleintrittsbohrungen.
Diese Spuren sind vollkommen unbedenklich und beeinträchtigen nicht die Lebensdauer des Pleuellagers.

... zu den tiefen Riefen an den seitlichen Flächen der Ölpumpe und im Gehäuse.
Diese Riefenbildung können wir uns nicht erklären; sie ist möglicherweise auf Herstellungsrückstände zurückzuführen.

... zu den deutlichen Hitzeverfärbungen an den Kolben.
Diese Verfärbungen sind unbedenklich, die Kolben können ohne Bedenken weiterverwendet werden.

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