Kawasaki VN 800/Classic (GK) (Archivversion)

Schon nach 5000 Kilometern musste an meiner VN 800 die Kette wegen eines Rückrufs vom Werk gewechselt werden. Was mir von Anfang an auffiel, war der hohe Verbrauch zwischen 6,5 und 8 Litern Benzin und der hohe Zündkerzenverschleiß. Im Winterbetrieb war alle 1000 Kilometer die Kerze vom hinteren Zylinder defekt. Bis jetzt (60000 Kilometer) sind je einmal die Tachowelle und die Züge für Kupplung und Gasgriff gerissen. Der Ersatz wurde aus dem Zubehör gekauft und in Eigenregie gewechselt. Für Schrauber ist alles leicht zugänglich. Nach diversen Umbauten wird die VN jetzt tatsächlich oft mit einer Harley verwechselt.Manfred Hamerdinger, Kopfing, ÖsterreichBis heute habe ich 23000 Kilometer mit meiner Classic ohne Ausfälle und mit irre viel Spaß hinter mir. Der Motor ist ’ne Wucht. Allerdings ist bei zügiger Fahrweise der Verbrauch von knapp sieben Litern nicht gerade für den Aktionsradius mit gerade mal 13 Litern gebunkertem Sprit förderlich. Und die Schräglagenfreiheit ist völlig indiskutabel: Links setzt der Ständer, rechts der Auspuff auf, und direkt danach hebelt sie dich aus. Die Aufstellneigung in Kurven ist jenseits der Toleranzgrenze. Nachdem ich den Dampfer geschreddert hatte, nahm ich die Gelegenheit zum Umbau wahr. Wie Kawasaki bei den Ersatzteilpreisen hinlangt, ist einfach unverschämt. Wenn man an der Maschine selber schrauben kann, sind die Unterhaltskosten allerdings gering.Matthias Overbeck, NörvenichSeit 1997 und insgesamt 26000 Kilometern traten keinerlei Probleme mit der Classic auf. Einfach nur starten und Spaß haben. Der erste neue Hinterradreifen wird demnächst fällig. Beim schnellen Gasgeben verschluckt sich der Motor schon mal. Trittbretter erhöhen den Fahrgenuss um einiges.Michael Ebbeler, Dortmund

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