Kawasaki ZR-7, Suzuki GSX 750 (VT) (Archivversion) Geschichtsträchtige Ahnengalerie

Ein echter Klassiker, der Motor der GSX 750. Deren Urgroßmutter, die GSX-R 750, galt bei ihrer Vorstellung 1984 als Sensation: Die »R« brachte vollgetankt nur knapp über 200 Kilogramm auf die Waage. Als erstes Großserienmotorrad kombinierte sie einen leichten Rahmen aus Alu-Vierkantrohren mit einem kompakten, 100 PS starken 750er Vierzylindermotor. Ein hemdsärmeliger Typ mit kapriziösem Ansprechverhalten, was vor allem an seinen Flachschiebervergasern lag. Zwar brillierte die Suzuki mit famosen Fahrleistungen, aber vor allem bei Topspeed wackelte sie wie ein Lämmerschwanz. Gebrauchte »R« der ersten Serie werden heute dennoch gehütet wie Schätze.Noch weiter zurück reichen die Wurzeln des Kawasaki ZR-7-Motors: Anno 1976 bereits erblickte der Vierzylinder in der Z 650 das Licht der Welt, um dann in seinen Grundfesten ganzen Generationen von Kawasakis als Antriebsquelle zu dienen. Mit 66 PS galt der Ur-650er in den Siebzigern als gutmütiger und drehzahlfester Motor, der zudem durch Wartungsarmut und Standfestigkeit glänzte. Heute, 23 Jahre später, erlebt das Triebwerk den mindestens vierten Frühling in der ZR-7 – und garantiert nicht seinen letzten.

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