Kawasaki ZR-7S (Archivversion)

Kawasaki ZR-7S

Motor: Reihenvierzylinder, Bohrung x Hub 66 x 54 mm, Leistung 56 kW (76 PS) bei 9500/min, Drehmoment 63 Nm bei 7500/min. Fahrwerk: Doppelschleifenrahmen aus Stahl, Telegabel, 0 41 mm, Zentralfederbein, Reifen 120/70-17 und 160/60-17. Preis: noch nicht bekannt.

Was Suzuki bei der Bandit-Baureihe recht ist, kann Kawasaki im Fall ZR-7 nur billig sein. Nämlich die Strategie, mittels einer rahmenfesten Halbschale und kleineren kosmetischen Änderungen (Instrumentierung, Spiegel, Blinker) aus dem Naked Bike eine eigenständige Variante mit der Zusatzbezeichnung S zu machen. An sportlichen Qualitäten dürfte sie damit sicher nicht gewonnen haben. Wohl aber an Alltagstauglichkeit, weil die Verkleidung nun zumindest für etwas besseren Wind- und Wetterschutz sorgt, und der neue Multireflektor-Scheinwerfer auch nachts für bessere Übersicht gut sein sollte.
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Kawasaki ZR-7S (V) (Archivversion) - Kawasaki ZRX 1200

Motor: Reihenvierzylinder, Bohrung x Hub 79 x 59,4 mm, Leistung und Drehmoment: keine Angabe. Fahrwerk: Doppelschleifenrahmen aus Stahl, Telegabel, 0 43 mm, zwei Federbeine, Reifen 120/70-17 und 180/55-17. Preis: noch nicht bekannt.
Gutes zu verbessern ist keine leichte Aufgabe. Kawasaki versucht es dennoch. Ergebnis: Die ZRX 1100 ist tot, es lebe die ZRX 1200. Dabei haben es die Grünen keinesfalls bei einer schlichten Hubraumerweiterung auf nun 1164 cm3 belassen, sondern krempelten den Motor (Leistung noch nicht bekannt) und Fahrwerk gleich komplett um. Neue Schwinge, geänderte Fahrwerksgeometrie, breitere Hinterradfelge, breiterer Reifen – so die auffälligsten Änderungen. Und es gibt jetzt drei Modelle: halbverkleidet als S (im Bild), die R-Version mit der bekannten Bikiniverkleidung und eine ganz nackte Variante.

Kawasaki ZR-7S (V) (Archivversion) - Mondial Piega

Motor: 90-Grad-V2, Bohrung x Hub 100 x 63,6 mm, Leistung 100 kW (136 PS) bei 9500/min, Drehmoment 105 Nm bei 8900/min. Fahrwerk: Stahl-Gitterrohrrahmen, Upside-down-Gabel, 0 45 mm, Zentralfederbein, Reifen 120/70-17 und 180/50-17. Preis: über 50000 Mark.
Exklusive Motorrad-Projekte, da sind die Italiener führend. Nach MV Agusta lässt nun Mondial einen alten Namen wieder auferstehen. Aber durchaus mit anderen Mitteln. In der Piega kommt kein eigener Motor zum Einsatz, sondern der bärenstarke V2 aus der Honda VTR 1000 SP-1 mit geänderter Einspritzung, aber identischer Leistung. Das Fahrwerk entwickelten die Milanesen hingegen selbst. Egal, ob Gabel, Federbein oder Bremsen – alles exklusiv. Kein Wunder, dass der Preis für den silbernen Renner, den es im nächsten Frühjahr übers Internet zu kaufen geben soll, deutlich über 50000 Mark liegen wird.

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