Kawasaki ZX-10R Brems-Mysterium

Foto: fact
Sie kamen extra aus Japan: vier hochrangige Mitarbeiter von Kawasaki, in den Bereichen Entwicklung, Test und Qualitätssicherung beschäftigt. Dazu eine Delegation von Kawasaki Motors Europe und der deutschen Niederlassung, die zusammen mit MOTORRAD das Phänomen des stark wandernden Druckpunkts der ZX-10R-Bremse ergründen wollten.

Erstmals aufgetaucht war die Sache im Frühjahr bei einigen Runden in Hockenheim. In deren Verlauf musste MOTORRAD-Chefredakteur Michael Pfeiffer den Bremshebel der Dauertest-ZX-10R immer weiter und schließlich bis zum Lenker durchziehen, um verzögern zu können. Etliche Zuschriften von betroffenen ZX-10R-Besitzern, nachlassende Bremswirkung bei einem Rennstreckenvergleich am Sachsenring mit einer anderen ZX-10R und ein matschiger Druckpunkt während des Bremstests mit der Dauertestmaschine im Top-Test-Parcours, der zu einem Bremsweg von fast 60 Metern aus 100 km/h führte, verliehen dem Problem erst recht Brisanz.

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