Kawasaki ZX-6R (GK) (Archivversion)

Glaubt man den Leser-Zuschriften, dann gibt es kaum Grund zur Kritik an Kawasakis sportlichster 600er. Hier dürfte es ein bißchen mehr Windschutz sein, dort etwas mehr Soziustauglichkeit, ansonsten herrscht allgemeine Zufriedenheit.

Von einer Honda CBR 600 stieg ich auf die Kawasaki ZX-6R um. Der Fahrspaß mit der quirligen, grün-weißen Kawa ist für mich das zweithöchste der Gefühle. Sie hat absolut geniale Bremsen und ein super Handling. Auf kurvigen, engen Landstraßen, auch wenn diese mit Schlaglöchern durchsetzt sind, habe ich das Gefühl, unsere Symbiose kann keiner trennen. Die ZX-6R ist das beste Motorrad, mit dem ich jemals gefahren bin.Uschi Faidt, MarkgröningenNachdem ich mich von meiner GPZ 500 S nach einem Unfall trennen mußte, erwarb ich im Dezember 1996 eine neue ZX-6R. Jeder der mittlerweile 7500 Kilometer hat sehr viel Spaß gemacht. Das Problem des Gabelflatterns und Lenkerschlagens, das in vielen Tests beschrieben wurde, konnte ich nicht beobachten. Der Spritverbrauch liegt bei vier bis fünf Litern auf 100 Kilometer, bei Autobahnfahrt bis zu sieben Litern. Die ZX-6R springt auch bei Kälte sofort an. Stahlflexbremsleitungen, Spiegelverlängerungen und eine Carbon-Hinterradabdeckung habe ich nachträglich montiert. Zur Sicherheit ließ ich eine Alarmanlage einbauen. Um das Design noch ein wenig aufzubessern, montierte ich farbig eloxierte Racingfußrasten und eine Carbon-Auspuffhalterung. Eine Sitzbankabdeckung und eine Ram-Air-Abdeckung kamen auch noch dran. Den Sound verbesserte ein Racing-Endtopf, natürlich aus Carbon. Die langweiligen Serienaufkleber ersetzte ich durch neongelbe Flammenaufkleber, was nicht nur stark auf der schwarzen Maschine aussieht, sondern auch im Dunkeln Vorteile bringt. Es gibt noch einiges, was ich an der Maschine ändern möchte, um kein Serienmotorrad zu haben. Langweilig ist die ZX-6R keinesfalls, und den Kauf habe ich bis heute nicht bereut.Birgit Bulenda, WilhelmshavenMitte 1995 erwarb ich eine neue ZX-6R mit 100 PS in Rot/Blau. Von Anfang an war ich mit der Leistung und der Handlichkeit zufrieden. Nach Umrüsten der Reifen von Bridgestone BT 50 auf BT 56 und Hochsetzen des Hecks um zirka 1,5 Zentimeter wurde das Motorrad noch handlicher. Den Windschutz verbesserte ich mit einer hohen Scheibe von MRA. Außerdem montierte ich eine Hinterradabdeckung von MPR. Mit Hilfe einer Flügelschraube läßt sich der Fahrersitz ohne Werkzeug demontieren. Das Bordwerkzeug verlagerte ich auf die Batterie, wodurch unter dem Beifahrersitz Platz für eine Regenkombi entstand.Stefan Straut, BrühlMeine erste ZX-6R kaufte ich im Frühjahr 1995 neu. Weil sie mir zu teuer war, habe ich sie im Herbst wieder verkauft. Anschließend kaufte ich mir eine Unfall-ZX-6R, die ich neu aufgebaut habe und mit der ich bisher 17500 Kilometer gefahren bin. Fahrleistungen, Sitzposition und Bremsen sind hervorragend. Bremsscheiben, Startschalter und Krümmer wurden auf Garantie erneuert. Den schnell rostenden Krümmer habe ich verzinken lassen und schwarz lackiert. Rahmen und Schwinge sind dünn lackiert, deshalb habe ich beides pulverbeschichtet. Trotz kleiner Mängel, die beim 1998er Modell gelöst scheinen, ist die grüne ZX-6R ein tolles Motorrad - auch für Durchschnittsfahrer. Top-Leistung, butterweiches Getriebe, agiles Handling, solide Verarbeitung und schönes Design überzeugen.Christian Storz, HornbergDas Los hat entschieden: Die 100 Mark erhält Christian Storz

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