Kawasaki ZX-7R (VT) (Archivversion)

Federleichte Supersportler
verlangen auch eine supergute
Abstimmung. Und das für
jede/n Fahrer/in.

Leicht, stark und handlich: Honda zelebrierte mit der CBR 900 RR die Ur-Aufführung. Suzuki schlägt mit der GSX-R 750 in dieselbe Kerbe. »Prima«, sagt das Dutzend echter Rennfahrer, die im Handumdrehen ihre individuelle Abstimmung austüfteln. Und der Rest? Steht ratlos mit dem Schraubenzieher in der Hand da und rätselt über Druck- und Zugstufe, Niveau- und Federbasis. Doch gerade die sensiblen Renner machen ohne vernünftige Einstellung keinen Spaß. Sie sollten es gesehen haben, wie MOTORRAD-Redakteurin Monika Schulz über die spanischen Landstraßen holperte, die Räder zittrig in der Luft, der Lenker kurz vor dem Auskeilen. Stopp, bevor´s kracht, Dämpfung raus. Danach geht´s besser, wenigstens bleiben die Räder jetzt auf dem Boden und die Lenkerstummel in der Hand. Doch welcher Händler macht schon eine individuelle, auf das Körpergewicht abgestimmte Einstellung bei der Übergabe. Und wo bleiben die Austauschfedern? Härter für derbe Renn-Fuzzis, weicher für komfortorientierte Landstraßenfeger und 50-Kilo-Leute? Zu teuer, zu aufwendig? In jedem popligen Fahrradladen liegen die passenden Elastomerfedern für Mountain-Biker unterm Ladentisch.

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