Kommentare MOTORRAD-Punktewertung (Archivversion)

Motor
196 PS – Ehrensache, dass die Hayabusa die Motorenwertung für sich entscheidet. Und doch überzeugt mit prima Ansprechverhalten und guter Dosierbarkeit auch das Wie, nicht nur das Wieviel. Der exzellente Durchzug verschafft der BMW in der Praxis einen dicken Pluspunkt, während die Kawasaki im Vergleich zu ihrem Vorgängermodell auch in diesem Bereich deutlich aufgeholt hat.

Sieger Motor: Suzuki


Fahrwerk
In dieser Gewichtsklasse gehört Handlichkeit nicht zu den Stärken. Dennoch hat es BMW geschafft, der K 1300 S ein flinkes und vertraueneinflößendes Fahrverhalten anzuerziehen. Der Hayabusa und der ZZR 1400 machen ihre Pfunde spürbar zu schaffen. Dafür liegen die beiden Japanerinnen in Sachen Komfort – trotz des ESA-Fahrwerks der BMW – vor der Deutschen.

Sieger Fahrwerk: BMW


Alltag
Ihre exzellente Bremsanlage bringt die ZZR in Schlagdistanz zur BMW. Gut: Beide Bikes liegen mit fein regelndem ABS sicherheitsmäßig ganz vorn. Schlecht: kein ABS und auffallend stumpfe Bremsen bei der Suzuki.

Sieger Alltag: BMW


Sicherheit
Vernunft ist die Domäne von BMW. Entspannte Sitzposition, Soziuskomfort und reichhaltige Ausstattung sind die Trümpfe der K 1300 S. Angenehme Ergonomie und passabler Windschutz verleihen der ZZR trotz sportlicher Ausrichtung gute Alltagsqualitäten. Tiefe Lenkerstummel, flache Scheibe, mäßiger Soziuskomfort – die Hayabusa mag eher Kurven kratzen als Brötchen holen.

Sieger Sicherheit: BMW


Kosten
Die Inspektionsintervalle geben den Ausschlag. BMW (10000 Kilometer) liegt vor Kawasaki und Suzuki (6000 Kilometer).

Sieger Kosten: BMW


Preis-Leistung
Knappe Entscheidung: Nur zwei Zehntel trennen das Trio – trotz deutlich höherem Preis der BMW.

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