Kommentare Punktewertung (Archivversion)

Motor
Was soll man da noch sagen: Es gibt offenbar nichts, was dieser kleine dreizylindrige Kraftprotz nicht kann: niedertourig dahinschnurren, kräftig durchziehen, freudig in höchsten Drehzahlen jubeln. Und dazu noch herzerfrischend röhren, knurren, fauchen. Nun gut, die Lastwechselreaktionen sind noch nicht auf Top-Niveau, und das Getriebe besitzt nach wie vor eine leicht rustikale Note. Dafür ist das Startverhalten tadellos, ebenso die Laufruhe.

Fahrwerk
Wo Street Triple draufsteht, steckt gute Laune drin. Und das ist mit ein Verdienst des narrensicheren Fahrwerks. Die überarbeiteten Federelemente sorgen für noch mehr Stabilität, ohne darüber den Komfort aus den Augen zu lassen. Zwar profitieren auch die ohnehin ausgezeichnete Handlichkeit und Rückmeldung ein wenig, jedoch nicht in dem Maße, dass es zu einem Extra-Punkt reicht. Macht aber nix, denn auch so zählt das Triumph-Chassis zum Besten seiner Klasse.

Alltag
Hier gilt für die R uneingeschränkt das, was für die Standard-Triple bereits gesagt wurde. Die Sitzposition passt den unterschiedlichsten Staturen, Platz nehmen und wohlfühlen. Allerdings dürfte die Sitzbank ein klein wenig liebevoller gepolstert sein. Denn bereits nach kurzer Zeit wirkt sie recht durchgesessen. Auf anständigem Niveau bewegt sich dafür die Verarbeitung. Und die Reichweite geht rundweg in Ordnung.

Sicherheit
Klasse Wirkung, ausgezeichnete Dosierbarkeit. So lässt sich das Kapitel Bremsen zusammenfassen. Dazu zeigt sich die Bremse der R erhöhtem Stress, etwa durch einen Passagier, besser gewachsen. Nur ABS – obwohl im Triumph-Programm vorhanden – gibt es weder für Geld noch für gute Worte.

Kosten
Keine Superlative beim Kosten-Kapitel. Verbrauch und Inspektionskosten halten sich im normalen Rahmen.

Preis-Leistungs
Auch die R landet in der Bestenliste mit exzellentem Preis-Leistung-Verhältnis ganz weit vorne. Was heißt, der Mehrpreis ist gut angelegt.

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