KTM 690 Supermoto (Archivversion)

KTM 690 Supermoto

KTM-Hausdesigner Gerald Kiska treibt die Kante auf die Spitze. Oder die Spitze an die Kante? Jedenfalls darf er von sich behaupten, den Trend zu scharfen und scharf abgegrenzten Formen bei der Gestaltung von Motorrädern nicht nur initiiert, sondern auch so weit getrieben zu haben wie kein anderer. In der neuen
690 Supermoto nämlich, bei der schon der Vorderradkotflügel, der direkt aus der Lampenmaske wächst, wirkt wie ein Fußgänger-Aufspießdorn. Ein Teil, an dem niemand vorbeisehen kann und das alle möglichen Reaktionen provoziert, ist auch die in großen Bögen geführte Eins-in-zwei-Auspuffanlage. Insgesamt eine Kreation, die wieder so stark polarisieren wird, wie es für KTM seit einigen Jahren typisch ist.
Der Motor der 690 SM aber wird sich als uneingeschränkt mehrheitsfähig erweisen. Mit 64 PS in straßenzugelassener Konfiguration schlägt er jeden anderen Serien-Single eingeschlossen den neuen BMW-Motor um Längen; in Sachen Gewicht, kompakte Bauweise bildet er die Referenz im Einzylinderbau, zeigt, was mit diesem lange vernachlässigten Bauprinzip wirklich geht. Noch dazu ist das Triebwerk reich versehen mit technischen Neuerungen von der Einspritzung über die Ausgleichswelle bis hin zur APTC-Kupplung, die durch ihre Servo-Wirkung unter Last
die Handkräfte verringert und gleichzeitig eine Anti-Hopping-Wirkung bietet.
Die 64 PS treffen auf nur 163 Kilogramm Fahrzeuggewicht – gewogen mit vollem Tank – sowie feinste Komponenten: einstellbare Upside-down-Gabel, radial mon-
tierte Bremszange und ein stabiler Gitterrohrrahmen mit Aluschwinge. Drahtspeichenräder mit breiten Felgen und griffigen Pneus machen das Feuerzeug perfekt.
n Einzylinder n 690 cm3 n 64 PS n Preis k. A.

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