KTM 699 Café Racer (Archivversion)

Ein schlichtes, schönes Motorrad, das sogar Aussichten hat, in ähnlicher Form gebaut zu werden. Allerdings kaum mit dem
traditionsreichen LC4-Motor, sondern mit dem modernen 654er-Single der 690 Supermoto. Er leistet 63 PS und soll in den nächsten Jahren die Basis einer ganzen Modellreihe werden.
Auf die Frage, ob diese neben der Supermoto und den bereits hinter vorgehaltener Hand angekündigten Modellen Enduro und Duke III auch einen sportlichen Straßen-Einzylinder mit schmalem Lenker umfassen könnte, antwortete KTM-Marketingvorstand Hubert Trunkenpolz zumindest nicht ablehnend. Ein solches Konzept sei durchaus denkbar, sagte
er auf der Mailänder Messe im vergangenen November.
Der neue Motor wurde zwar für den Einsatz in einem Gitterrohrrahmen entwickelt, doch zum Café-Racer-Konzept würde eine Rahmenbauart mit zwei geschwungenen
Oberzügen – quasi ein Anklang an den klassischen Doppel-
schleifenrahmen, nur eben unten offen – fast besser
passen. Und eine zu große stilistische Nähe zu den Sport-
Classic-Modellen von Ducati vermeiden. KTM verfügt über eine eigene Rahmenfertigung, die hervorragende Qualität
liefert und flexibel genug wäre, eine solche Konstruktion in kleineren Serien zu bauen.
Sehr ansprechend wirkt beim vorliegenden Entwurf die Auspuffanlage, deren hochgezogene Dämpfer dank eines nur eingeschränkt nutzbaren Soziussitzes Platz finden. Sie ermöglichen satte Schräglagenfreiheit und das nötige Volumen.

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