KTM 950 Adventure (V) (Archivversion) Husqvarna

Lang hat sich in Italien wenig getan, nun geht Husqvarna in die Offensive, zunächst mit dem neuen, kleinen Viertakter. Mit zwei Nockenwellen, Ausgleichswelle und E-Starter ist er technisch up to date. Dazu kommen Leckerbissen wie hydraulische Kupplung oder Titan-Ventile und -Auspuff. Die Viertelliter-Version gibt es sowohl als Enduro TE 250 wie als Crosser TC 250, beide serienmäßig mit E-Starter. Im Preis ist bei allen Modellen ein Kickstart-Kit enthalten, der zusätzlich oder als Ersatz für den Anlasser installiert werden kann. Die Gemischaufbereitung übernimmt ein Mikuni-Flachschiebervergaser, während die Konkurrenz geschlossen auf Keihin setzt. Ein weiterer Unterschied: Die vier Ventile werden von den Nockenwellen nicht direkt, sondern wie bei Formel-1-Motoren über Schwinghebel betätigt. Die kleinen TC/TE250 drehen über 13000 Umdrehungen und sollen dem Yamaha-Klassenprimus gehörig einheizen. Die größere Version gibt es als Enduro TE 400 oder Crosser TC 450. Wie gehabt rundet die TE 570 als Enduro oder Super Moto SM 570 R das Husqvarna-Programm nach oben ab. Zur diesjährigen Modellpflege gehört neben Feinarbeit am Motor endlich der Wechsel vom Dellorto- auf den Mikuni-Flachschieber, das dürfte der Leistungsentfaltung im Gelände oder beim Super Moto gut tun.

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