KTM 950 Enduro als Zeichnung (V) (Archivversion) Alle KTM-Zweizylinder

Der 950er-Zweizylinder inspirierte die Designer schon zu vielen Studien und Visionen. Hier ein Überblick, welche V2-KTMs tatsächlich zu kaufen sind.

Anfang 2003 kam KTM mit dem ersten hauseigenen Zweizylinder, der 950 Adventure. Die war eher ein Rallye-Production-Racer, sollte aber den Einstieg in eine breit gefächerte Palette von Straßenmaschinen bilden. Die Basis ist der kompakte und drehfreudige 75-Grad-V-Motor, der aus 950 cm3 Hubraum rund 100 PS leistet. Seit
gut einem Jahr beweist eine Maschine im Dauertest-Fuhrpark von MOTORRAD ihre Standfestig-
keit sowie ihre Tourenqualitäten auf ausgedehnten
Reiseetappen. Größere Schäden blieben auf den bisherigen 40000 Kilometern aus, dafür gab es eine Menge kleinerer Unzulänglichkeiten, an deren Beseitigung KTM kontinuierlich arbeitet.
Dass 100 PS noch nicht das Ende der Fahnenstange sind, beweist der auf 990 cm3 aufgebohrte V2 in der vor kurzem auf den Markt gekommenen 990 Superduke, der es mit moderner Einspritzung statt Vergasern auf 120 PS bringt. Ansonsten basiert auch die Superduke auf dem Gitterrohr-Chassis der Adventure, jedoch musste die gesamte Peripherie den Anforderungen einer reinen Straßen-
maschine angepasst werden.
Die dritte Variante der Zweizylinder-Palette bildet die 950 Supermoto mit langhubigen Federelementen und 17-Zoll-Bereifung auf Gussrädern für die prickelnde Kurvenhatz auf Landstraßen. Der im Gegensatz zum Adventure-Fass kleine Tank fördert das Handling. Die große Supermoto erscheint noch in diesem Frühjahr auf dem Markt und wird vorerst konkurrenzlos bleiben.
Mittelfristig gesehen werden die steigenden Emissions-Anforderungen KTM zwingen, alle derzeitigen 950er-Modelle auf Einspritzungen umzubauen. Ob auf den größeren Hubraum umgeschwenkt wird, ist nicht sicher; mehr Leistung gibt’s dann auf alle Fälle.

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