Gedrosselte KTM-Varianten Einige KTM-Modelle sind zu leicht für den Stufenführerschein

Ab 19. Januar 2013 gilt die neue Stufenführerscheinregelung: Motorrad-Einsteiger dürfen dann Fahrzeuge mit 35 kW (48 PS) fahren. Und KTM hat mit der 390 Duke ein 44 PS starkes, leichtes Motorrad neu im Programm.

Foto: Hersteller

Also eigentlich gar kein Problem: Wer mit einem handlichen Naked Bike ins Motorradfahrerleben einsteigen will, kauft sich die 390 Duke mit serienmäßigem ABS für 4995 Euro und wird glücklich damit. Allerdings hat der Gesetzgeber nicht nur ein Leistungslimit in die Bücher geschrieben, sondern gibt auch ein leistungsabhängiges Mindestgewicht vor: Jedem Kilowatt Nennleistung müssen fünf Kilogramm Motorradgewicht gegenüberstehen. Ein Motorrad, das das Leistungslimit von 35 kW voll ausschöpft, muss also mindestens 175 kg wiegen; die 390 Duke mit 32 kW braucht 160 kg - wiegt aber nur knapp 150.

KTM steht also nun vor dem leicht absurden Problem, ein Motorrad mit 44 PS weiter drosseln zu müssen, damit es für die 48-PS-Klasse zulässig ist. Auch 690 Duke/R, 690 SMC und 690 Enduro R dürfen wegen ihres geringen Gewichts die 48 PS nicht ausreizen. KTM ist aber vorbereitet und wird folgende Leistungsvarianten anbieten:

KTM 390 Duke

24 kW (33 PS)

30 kW (41 PS)

offen: 32 kW (44 PS)

KTM 690 Duke

32 kW (44 PS)

offen: 51 kW (70 PS)

KTM 690 Duke R

32 kW (44 PS)

offen: 51 kW (70 PS)

KTM 690 SMC R

30 kW (41 PS)

offen: 49 kW (67 PS)

KTM 690 Enduro R    

30 kW (41 PS)

offen: 49 kW (67 PS)

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