KTM-Zweitakter mit Anlasser (Archivversion) Freudiger Anlass

Bei den viertaktenden Sportenduros sind elektrische Starter heute Standard. Gottlob, wer will noch am Steilhang hängend auf den Kickstarter eintreten müssen? Bei Zweitaktern war dies seltsamerweise bislang kein Thema. Wohl, weil die sich leichter ankicken lassen.
Aber warum nicht auch hier den Luxus eines E-Starters genießen, fragten sich die KTM-Marketingexperten in Mattighofen. Zumal für Zweitakter ein kleinerer, leichter Anlasser ausreicht. Nun kommt der erste KTM-Zweitakter mit E-Starter auf den Markt, die 300 EXC-E. Dazu war kein
neues Gehäuse nötig, der Mechanismus konnte platzsparend an der linken Motorseite angeflanscht werden. Die Achse des Starters liegt in Fahrtrichtung über der Lichtmaschine, ein Winkeltrieb sorgt für die Umlenkung. Von dort geht es via Freilauf direkt auf das große Antriebsrad am Lichtmaschinenrotor. Eine Plastikkappe schützt das Ganze vor Schlamm und Nässe,
die konventionelle Kickstartereinheit bleibt als
Rettungsanker erhalten. Wenn sich der Antrieb bei den Offroad-Sportlern bewährt, sollen laut KTM demnächst weitere Zweitakter alternativ als E-Variante auf den Markt
kommen. gt

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