Kurztest in Suzuka

Während die Yamaha-Grand-Prix-Stars Max Biaggi und Carlos Checa bereits seit Monaten mit der M1-Viertaktmaschine testen, dauerte es bis Anfang August, ehe Hondas Fünfzylinder-GP1-Renner erstmals von einem aktuellen WM-Fahrer bewegt wurde. Natürlich war diese Ehre Valentino Rossi (Foto) vorbehalten, dem Superstar der japanischen Marke und Topfavoriten der 500er-WM. Doch Rossis GP1-Jungfernfahrt im japanischen Suzuka, die zwei Tage nach seinem Sieg beim dortigen Acht-Stunden-Rennen über die Bühne ging, wurde durch schlechtes Wetter beeinträchtigt. Wegen starken Regens konnte der Italiener nur wenige Runden mit der RC 211 V drehen. Dennoch war Rossi von dem V5-Prototypen mit 990 cm3 Hubraum stark beeindruckt: »Ich glaube, dass die Viertaktmaschine den Zweitakter schon bald überflügeln wird. Der neue GP1-Motor hat verdammt viel Power, und das Bike ist viel einfacher zu fahren. Wir sind aber erst am Beginn der Entwicklung und werden noch einige Tests absolvieren müssen, bis das neue Motorrad konkurrenzfähig ist und wir das große Potenzial ausschöpfen können, das in dem Konzept steckt.« Im Oktober will Honda die RC 211 V erstmals auf einer europäischen Rennstrecke ausprobieren.

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