Laverda 668 (KT) (Archivversion)

»Qualitätssteigerung oberste Prämisse“

? Sie wollten 1995 rund 300 bis 400 Laverda nach Deutschland importieren. Wie viele Maschinen sind tatsächlich letztes Jahr verkauft worden?Aufgrund der noch recht geringen Produktionskapazitäten konnten wir nur zirka 150 Motorräder ausliefern. Einige Kunden mußten auf ein Jahr vertröstet werden. Da für Laverda Qualitätssteigerung die oberste Prämisse ist, ist auch für 1996 nur eine begrenzte Stückzahl von rund 400 Maschinen für Deutschland vorgesehen.? Wie groß ist inzwischen das Laverda-Händlernetz?Zur Zeit arbeiten wir bundesweit mit über 40 Händlern. Dieses weitgehend flächendeckende Netz wird aber mit der steigenden Produktion bei Laverda weiter ausgebaut.? In wieweit ist die Ersatzteilversorgung gesichert?Für die Ersatzteile der aktuellen Modelle gibt es keine nennenswerten Lieferschwierigkeiten. Für die älteren Modelle wird in den nächsten zwei Jahren ein großes Ersatzteillager in Breganze errichtet. Es ist geplant, alle Motorteile der alten Viertaktmodelle wieder zu produzieren.? Neben der überarbeiteten 668 wird in Kürze noch die Ghost angeboten. Sind in naher Zukunft weitere Modelle geplant?Der Name Laverda wird immer noch mit großen Viertakt-Sportmotorrädern in Verbindung gebracht. Dies soll auch in Zukunft wieder der Fall sein. Wir hoffen, bis zur IFMA 1996 schon einen ersten, sehr interessanten Prototyp vorstellen zu können.? Geht das großes Engagement bei Laverda nicht zu Lasten Ihrer bisherigen Ducati-Aktivitäten?Darauf ein klares NEIN. Es ist im Gegenteil so, daß wir, sobald sich die Liefersituation bei Ducati wieder gebessert hat, unser Händlernetz verstärken werden.

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