Leser über ihre Africa Twin

Foto: Jahn
Für Birgit aus Meersburg am Bodensee ist die XRV 750 ein Stück Freiheit und Selbstverwirklichung. Erst seit vier Jahren im Sattel der Honda, wagte sich die 47-Jährige gleich an eine richtig derbe Tour. Zusammen mit Mann und Freunden aus dem Schwäbischen durchkreuzte sie 2007 die Mongolei auf Schotter, Sand und, wenn nichts mehr ging, querfeldein durch die Steppe (www.abenduro.de). Und wie es aussieht, ist das nächste Abenteuer schon geplant. Eine Alternative zur XRV 750 ist für Birgit nicht in Sicht, dazu sind ihre Ansprüche zu klar umrissen: 80 PS, überschaubare Technik, nicht zu hoch und nicht zu breit.

Harrys RD03 gehört eigentlich ins Museum. Ein Motorrad, das den Sand und Staub sämtlicher Wüsten dieser Erde mit sich herumträgt, gibt es selten. Und eines, das mit 337000 Kilometern auf dem Tacho dahinschnurrt wie ein Kätzchen auch nicht. Der 46-jährige Weltreisende hatte die kapriziösen Einzylinder-Enduros satt und setzte schon 1988 auf die erste Honda Africa Twin. Auch für den Stuttgarter ist die Zahl an modernen Alternativen begrenzt. “Wenn, dann müsste man sich die neue BMW F 800 GS genauer anschauen.“ Na ja, vielleicht suchen die Münchner noch einen zähen Fahrer für ihre Dauertests.

Gerd aus Mössingen ist seit 1989 mit seiner XRV RD03 dabei, die sich seit vier Jahren mit einer RD04 den Stall teilt. Der 50-Jährige ist nach zigtausend Kilometern komplett von der Africa Twin begeistert, sein Lastenheft für eine Neuauflage der Honda ist deckungsgleich mit den Wünschen seiner Markenkollegen. Auch ihm wären 90 PS mehr als genug – 200 Kilogramm Gewicht aber auch. Dazu geringer Verbrauch, 400 Kilometer Reichweite, 220 Millimeter Federweg (für die geheimen Schotterwege der Schwäbischen Alb), Kettenantrieb und abschaltbares ABS. Wenn sich die BMW F 800 GS bewährt, wäre sie eine Überlegung wert.

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