Lesererfahrungen (Archivversion)

Über 17000 Kilometer sammelte ich nur gute Erfahrungen mit der R1. Die Folge: Die nächste R1 kommt 2009.
Dj Grom

Meine R1, Erstzulassung April 2007, hat nun 38000 Kilometer auf der Uhr. Der Kat kam gleich raus (sechs PS Zuwachs), ein Scottoiler dran. Zunächst hatte ich ein Problem, da die R1 im Stadtverkehr oder an Ampeln unvermittelt ausging. Das wurde von meinem Händler aber schnell behoben. Die Bremsen sind super, der Spritverbrauch beträgt je nach Fahrweise zwischen sieben und zehn Litern. In letzter Zeit hört sich die Kupplung bei kaltem Motor an wie die Trockenkupplung einer Ducati, aber das wird bei der 40000er-Inspektion sicher behoben. Fazit: Egal, ob Stadtverkehr oder Alpen, die R1 ist nur geil. Ich freue mich schon auf die nächste R1 und die 23. Saison mit Yamaha.
Frank Delaporte

Im Mai 2008 kaufte ich mir eine neue R1 (RN 19) in Blau mit goldfarbenen Felgen. Bis Ende Oktober legte ich damit 8200 Kilometer zurück. Während der ersten 1000 Kilometer ging mir das Motorrad ab und an aus. Man fuhr zum Beispiel mit 50 km/h im zweiten Gang, wollte in den dritten Schalten, dann starb sie beim Ziehen der Kupplung ab. Ein paar Mal machte sie das auch im Stand. Man steht an der Ampel, will den ersten Gang reinmachen, zieht die Kupplung – aus. Durch die Neujustierung der Drosselklappen konnte das Problem beseitigt werden. Von Beginn an begeisterten mich Optik und Klang der Auspuffanlage. Keine andere Tausender klang meiner Meinung nach im Modelljahr 2008 besser als die R1. Kritiker sagten mir immer, dass die Fireblade den besseren Motor hätte. Das kann ich so nicht bestätigen. Im Vergleich zur Honda hat sie zwar unten herum etwas weniger Bums, brennt dafür jedoch jenseits der 8000/min ein wahres Feuerwerk ab, das mir spätestens seit meiner Übersetzungskürzung (vorne 15 statt 16 Zähne) immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Lediglich die ruppige Gasannahme und ein Verbrauch von bis zu elf Litern trüben das Bild. Die Sitzposition ist sportlich, aber nicht so extrem wie bei der Fireblade, auf der mir mit meinen 1,86 Metern und 100 Kilogramm schon Handgelenke und Knie schmerzten. Fahrwerk und Bremsen sind absolut super, lediglich beim Bremsen aus niedrigem Tempo konnte ich bisher eine leichte Rubbelneigung feststellen. Außerdem finde ich ärgerlich, dass sich an einem ansonsten so guten Motorrad bei schneller Fahrt immer wieder ein Plastikteil in der Seitenverkleidung löst, sich das Getriebe leider nur mit Nachdruck schalten lässt und man auf der Autobahn wegen der Vibrationen in den Rückspiegeln nichts sieht.
Christian Pinne

Nach etlichen Probefahrten mit anderen Motorrädern fuhr ich als letztes eine Yamaha R1 und entschied mich auch dafür, da meine Freundin selbst den Führerschein machte und ich mir alleine aussuchen konnte, was mir gefiel. Vor allem sagte mir das präzise und einfache Handling zu. Auch wenn der Motor als durchzugsschwach bezeichnet wird, mir gefällt das so. Außerdem entschädigt der Sound im Serientrimm für einiges, wie übrigens auch das Aussehen, das für mich seit Erscheinen der R1 1998 das schönste ist. In der ganzen Zeit (22000 Kilometer) gab es mit dem Moped keinerlei Probleme, bis auf die Verbindung zwischen Verkleidung und Ram-Air-Kanal, die sich auf der rechten Seite bei höherem Tempo herausdrückt. Hier konnten weder die Yamaha-Werkstätten in Bergisch Gladbach und Hackenhausen noch die Zentrale in Neuss für Abhilfe sorgen. Ansonsten ist die R1 ein wunderbares Motorrad.
Marcel Flören

Nach einigen Jahren mit Naked Bikes wollte ich einfach etwas Neues probieren und habe mir trotz einiger Zweifel im März 2007 die R1 gekauft. Das Resultat: pure Freude und Begeisterung bis heute. Neben der tadellosen Verarbeitung und der super Sitzposition begeistert vor allem der tolle Motor mit Sound und Leistung. Der Spritverbrauch beträgt zwischen 5,5 und zehn Litern. Ich bin bislang 14000 Kilometer gefahren, im Sommer wie im Winter –, und ich habe den Wechsel nie bereut.
Helmut Gossler

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