Lesererfahrungen (Archivversion)

Was mich aufhorchen ließ, war. MOTORRAD-Ausgabe 3/2005.. Seitdem waren meine Kleine und ich rund 18000 Kilometer unterwegs. Vornehmlich auf den zum Teil recht ondulierten Landstraßen meiner schwäbischen Heimat, aber auch ein paar hundert Kilometer auf der Rennstrecke. Die Verarbeitung und Zuverlässigkeit ist für ein von Grund auf neu entwickeltes Motorrad sehr gut. Kurz nach der Abholung des Motorrads bemerkte ich, dass sich eine Mutter des linken Spiegels verselbständigt hatte und der Klarlack an der Frontverkleidung an einer Stelle etwas abblätterte. Dies wurde auf Garantie behoben. Im Juli 2007 fiel mir beim Hanging-off-Training ein geringer Kühlwasserverlust auf. Grund: ein Riss auf der Rückseite des Ausgleichsbehälters. Ich warte sehnlichst auf eine Daytona 975, natürlich auch mit drei Zylindern!
Markus Tröscher, Esslingen

Im September 2006 erhielt ich meine Daytona. Bei genauerer Betrachtung fiel mir auf, dass diverse Verkleidungsteile an Ecken und Kanten schlecht lackiert waren. Dies bemängelte ich. Die Werkstatt besserte dann mit einem Lackstift nach. Nach zirka 5000 Kilometern bildete sich an der rechten Verkleidung unter dem Daytona-Schriftzug eine Blase. Daraufhin wurde die rechte Verkleidung auf Garantie getauscht, außerdem mein Gel-Sattel. Ansonsten muss ich sagen, ein wunderschönes Motorrad mit einem super Sound und tollen Fahrleistungen. Das Bike ist sehr handlich und fährt sehr stabil, auch bei hohem Tempo. Nicht so erfreut bin ich über die Gasannahme (bei langsamerer Fahrt) sowie die Serienbereifung. Und die Sicht nach hinten ist äußerst schlecht, da die Spiegel zu weit innen stehen, sodass ich lediglich meine Oberarme bewundern kann. Für einen Sozius ist das Motorrad ebenfalls ungeeignet. Trotz allem würde ich mir die Daytona wieder kaufen.
Ingo Müller, Reutlingen

Es war vor gut dreieinhalb Jahren, da sah ich sie in MOTORRAD als Vorschau für das nächste Jahr. Ich hatte nur einen Gedanken: „Das Ding muss ich haben!“ Jetzt, nach einem Jahr, bin ich immer noch fasziniert von diesem Motorrad: der Sound, das Fahrwerk, Suchtfaktor 100 Prozent. Auch wenn ich „nur“ die 34-PS-Version fahren darf, habe ich noch nie so viel Spaß beim Fahren gehabt. Probleme? Gab es noch nie, ist ja auch alles super verarbeitet. Und die Inspektionskosten halten sich in Grenzen, was mir als Azubi sehr entgegenkommt.
Andreas Rödig, Mengkofen

Ich wurde Anfang April 2006 einer der ersten Besitzer einer Daytona 675 im Kölner Raum. Mein Profil: männlich, 47 Jahre, rund 30 Jahre ständige Motorrad-Erfahrung auf Yamaha, Honda, Moto Guzzi, zuletzt Suzuki GSX-R 750. Mir aufgefallene Schwächen: Verkleidungsteile nicht maßhaltig, relativ hoher Ölverbrauch, zirka 0,5 Liter auf 1000 Kilometer bei hohen Drehzahlen, nicht nachvollziehbares „Kühlwasser-Aufkochen“. Fehler trat erstmals nach etwa 15000 Kilometern auf. Positive Eigenschaften: Fahrwerk sehr gut, Motorleistung gut, Leistungsentfaltung sehr gut, Verarbeitung gut, allerdings haben diverse Schrauben starke Korrosionsspuren. Kraftstoffverbrauch im Schnitt 6,5 Liter. Ich freue mich auf den 50000-Kilometer-Beitrag, weiter so, MOTORRAD!
Herbert Werres, Bornheim

Ich besitze eine Daytona 675, Modelljahr 2006, aktuell steht der Zähler bei zirka 9000 Kilometer. Das Getriebe schaltet sich sauber, aber recht schwergängig. Industriekugelköpfe am Schaltgestänge schaffen weitgehend Abhilfe. Die Sitzposition empfinde ich als sehr sportlich, die Stummel könnten ruhig ein wenig höher montiert sein. Wirklich toll ist der niedrige Benzinverbrauch. Im Schnitt bei meiner Fahrweise zwischen 5,2 und 5,6 Litern. Ich fahre nicht langsam! Auch der Ölverbrauch ist erfreulich niedrig, auf zirka 5000 Kilometer so ungefähr 0,5 Liter, eher weniger. Ich würde mir die Trumph Daytona wieder kaufen. In erster Linie wegen des unterhaltsamen, kräftigen und sparsamen Dreizylinders. Aber auch sonst ist die Daytona 675 ein Motorrad mit recht japanischen Eigenschaften: fahren, tanken, Kette schmieren, Luftdruck prüfen – fertig.
Michael Kohler, Offenburg

Ich habe die Daytona 675 nach vielen Jahren mit einer Honda VFR 750 F im August 2007 als Zweitmotorrad für sportliche Solo-Ausritte gebraucht gekauft. Es war ein frühes 2006er-Modell mit 6500 Kilometern im Serienzustand. Noch im Herbst habe ich auf den ersten Tagestouren von München nach Südtirol festgestellt, dass die Sitzposition ab etwa 400 Kilometer für leicht schmerzende Handgelenke sorgt. Der bisher einzige Defekt trat bei der ersten Ausfahrt 2008 auf: Der Kühlmitteltemperatursensor ging kaputt und meldete viel zu hohe Werte, wurde aber auf Garantie getauscht. Bei einem kleinen Ausrutscher im Frühjahr haben die GSG-Sturzpads das Motorrad weitestgehend geschützt. Jetzt hat die Daytona zwar erst 11000 Kilometer auf der Uhr, ist mir jedoch mit ihrem durchzugsstarken Motor, dem tollen Fahrwerk, dem süchtig machenden Ansaugschnorcheln und schlanken Design schon so ans Herz gewachsen, dass ich mir nur schwer vorstellen kann, sie wieder herzugeben.
Matthias Mayer, München

Ich habe 'ne rote 675, Baujahr 2006, mit 1900 Kilometern im Juni gekauft, die für meinen Sohn bestimmt war. Ich selber fahre eine Honda VTR 1000 SP2. Draufgesessen, losgefahren und süchtig geworden, denn es hat einfach alles gepasst: Fahrwerk, Gewicht, Handling, Sound, Bremsen, Optik, Motor...super. Dann kamen da so die Problemchen mit der Steuerwalze im Krümmer, keine Leistung und mehrfaches Aussetzen. Das kam sporadisch sechs-, siebenmal vor. Ach ja, die Spiegel: Man sieht nix, und das Licht ist auch nicht so toll. Im Herbst hab ich sie weggeworfen, leider ist der Lenkanschlag abgebrochen (der ist zu schwach), sodass der Rahmen hinüber ist. Jetzt baue ich sie gerade um für den Kringel.
Joachim Frahm, Remseck

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