Lesererfahrungen (Archivversion)

Meine R 1150 R kaufte ich im Juni 2001. Seitdem bin ich 12000 Kilometer überwiegend auf Landstraßen und Autobahnen gefahren. Um Letzteres zügig und stressfrei zu erledigen, rüstete ich eine etwas höhere Scheibe nach. So konnte ich selbst Etappen wie von Bozen nach Hamburg in einem Rutsch in nur zehn Stunden absolvieren. Im kurvigen Geläuf begeistern das agile Handling und der drehmomentstarke Boxer, auf der Autobahn die recht entspannte Sitzposition. Für mich bei einem modernen Motor unbegreiflich ist der Ölverbrauch von zuletzt rund 0,5 Liter/1000 Kilometer (bei viel Autobahn deutlich mehr). Das ABS ist genial, und mittlerweile schätze ich sogar die Heizgriffe. Dennoch habe ich mich nach einem Jahr von der R getrennt: Für die große Leidenschaft ist sie mir einfach zu rational.Ernst BaaderHamburgOstern 2001 mache ich eine Probefahrt mit der R 1150 R. Noch nie habe ich mich auf einem Motorrad sofort so wohl gefühlt. Das Fahrwerk ist genial, die Bremse beeindruckend. Man muss schon Grobmotoriker sein, um mit der Dosierung nicht klar zu kommen. Eine Woche später ist sie meine! Kilometerstand inzwischen: 26500 Kilometer. Von Anfang an lässt sich das Getriebe indifferent schalten, es springt auch mal ein Gang raus. Nachdem BMW die Kostenübernahme zugesagt hat, wird das Getriebe ausgebaut und vermessen (Kilometerstand 14000). Die Axialspiele stimmen nicht, außerdem ist die Schaltwelle leicht krumm. Nach dieser Reparatur schaltet sich das Getriebe fast »japanisch«! Bei 17000 gibt’s kurze Motoraussetzer in Millisekundenlänge. Der Hallgeber kündigt sein Ende an. Offenbar ist das Bauteil thermisch kritisch eingebaut. Austausch auf Garantie. Ansonsten bis jetzt keine Defekte.Detlev GerretsNienborstelIm Juni 2001 als Neumaschine mit ABS, Heizgriffen, niedriger Sitzbank und langem sechsten Gang gekauft, in 14 Monaten fast 25000 Kilometer. Bisher gab es zwar einige Probleme mit dem ersten Händler, das Motorrad war aber immer ohne oder Probleme.Ich habe die Q durch ein paar optische Modifikationen an meine Vorstellung von einem Naked Bike angepasst. Die von Anfang an nicht unsportliche BMW wurde durch den Verlust von zirka zwölf Kilogramm Gewicht (Abbau unnötiger Teile), eine handlichere Fahrwerksgeometrie mit noch mehr Schräglagenfreiheit durch das Anheben des Hecks und durch minimale Änderungen, die dem Motor zu deutlich mehr Lebensfreude verhelfen, zu einem nahezu perfekten Landstraßensurfer für kleine und kleinste Straßen. Besonders gut an der R 1150 R gefallen mir die schon fast sportliche Sitzposition, das geniale Fahrwerk, die Bremsen und die Problemlosigkeit, mit der das Motorrad bisher funktionierte.Bernd Jungmann

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