Lesererfahrungen (Archivversion)

Sie läuft und läuft, dies kann ich nur bestätigen. Nach einem Jahr und 7000 Kilometern auf dem Tacho sind keine Probleme aufgetreten. Nur Kraftstoff nachfüllen und Luftdruck prüfen, das war alles. Sie ­ist ein Bike für alle Fälle. Kurven flitzen, gemütlich mit der Tochter (acht Jahre) fahren oder größere Touren, alles geht ohne Probleme. Das einzige Manko ist jetzt behoben worden! Dies waren Vibrationen bei gewissen Drehzahlen. Nach dem Einbau des Sets von Honda herrscht jetzt Ruhe. In Preis/Leistung ist dieses Motorrad unschlagbar. Nicht alle können über 10000 Euro für ein Motorrad zahlen. Die CBF ist ein gutmütiges Bike, man könnte beim Fahren sogar in aller Ruhe über die Steuererklärung nachdenken.
Jens Kreher, Dresden

Vor der CBF 1000 bin ich zirka 50000 Kilometer mit der Honda Varadero gefahren. Meine Erfahrungen zur CBF 1000: Bewährt hat sich der Kettenöler CLS (seit Beginn eingebaut); MRA-Spoilerscheibe – kein Vergleich jedoch gegen den Varadero-Windschutz. Der Platz für die Sozia ist – vor allem bei Verwendung von Givi-Koffern und Topcase – knapp bemessen. Das Fahrverhalten mit Gabelfedern und Federbein von Wilbers ist in Ordnung. Die Bodenfreiheit nicht berühmt. Vor allem Seitenständer und Hauptständer setzen gefährlich auf. Ebenfalls nicht gut ist die Passgenauigkeit der Verkleidungsteile. Ich würde mir wieder eine CBF kaufen.
Siegfried Faschingleitner, Linz/Österreich

Ich fahre seit Ende Juni 2006 eine CBF 1000, aktueller Kilometerstand 20000. Bin mit diesem Motorrad mit Ausnahme von ein paar kleinen Details bisher sehr zufrieden. Zu diesen kleinen Details gehören die Vibrationsgeräusche der Verkleidung sowie das ab und zu haklige Zündschloss. Die Vibrationen hat mein Händler schon zweimal auf Garantie abgestellt, sie kommen aber nach einigen Kilometern wieder. Bereits bei der Probefahrt hat mich der durchzugsstarke Motor in vollem Umfang überzeugt, was man vom Serien-Fahrwerk nicht behaupten konnte. Schon im September 2006 wurden die Lager im Lenkkopf und in der Schwinge gegen eine spielfreie Version von Lagerprofi Emil Schwarz getauscht. Die Maschine liegt seit dieser Maßnahme viel satter, spurstabiler und ruhiger. Danach folgte noch der Austausch der Original-Gabelfedern gegen progressive Federn und des nicht einstellbaren Federbeins gegen das 641-Federbein (verstellbare Druck- und Zugstufe, hydraulische Federvorspannung), beides aus dem Hause Wilbers. Seit dieser Maßnahme bin ich auch mit dem Fahrwerk dieser Maschine sehr zufrieden. Ausfälle gab es bisher keine, stundenlanges Kurvenwetzen ist problemlos möglich. Insgesamt bin ich sehr mit meiner CBF 1000 zufrieden.
Martin Wopper, Waldenburg

Hier sind meine Erfahrungen mit der CBF 1000. Positiv: Die entspannte Sitzposition, das handliche Fahrwerk und der drehmomentstarke Motor überzeugten bei zirka 10000 im Gebirge (Alpen–Dolomiten–Vogesen) gefahrenen Kilometern. Negativ: Nach der Übernahme des Neufahrzeugs brachte ich das Bike wegen lauten Dröhnens der Halbschale zum Händler zurück. Mehrmals wurde versucht, das Dröhnen zu beseitigen, ohne Erfolg. Nach zirka einem einem Jahr stellte Honda Deutschland einen Anti-Dröhn-Satz zur Verfügung, auch der jedoch ohne Erfolg. Anschließend wechselte mein Händler das Innenteil der Verkleidung aus, wieder ohne Ergebnis. Zurzeit warte ich auf die Lieferung eines neuen Verkleidungsteils. Nach einer Recherche klagen Hunderte von Kunden über das Dröhnen und die mangelhafte Qualität (Rost, Risse in der Verkleidung, Anlass-Probleme).
Dieter Franz, Merzig

Nach zehn Jahren Einzylinder-Enduros habe ich wegen des günstigen Preises und aufgrund Ihres positiven Top-Tests die CBF 1000 gekauft. So lief die CBF über 22000 Kilometer völlig problemlos. Die Inspektionen waren recht preisgünstig, für einen Vielfahrer allerdings zu häufig. Mein freundlicher Honda-Händler in Köln-Kalk hatte dabei die Gelegenheit, mir viel nützliches Zubehör zu verkaufen. Zum Beispiel: Windschutz­scheibe (MRA), Karbon­folien (Honda), Topcase-Brücke (Honda), Quicklock-Tankrucksack (SW-Motech), Gelsitzbank (Bagster), Sturzpads (LSL), Hinterradabdeckung (Honda), Scottoiler, Navi und Steckdose im Cockpit (TomTom). Bei vielen Ausflügen brauchte die CBF fünf Liter, auf der Hausstrecke darf es gut ein Liter mehr sein. Einziger Kritikpunkt: die mangelnde Schräglagenfreiheit insbesondere bei Fußriesen wie mir. Insgesamt bin ich mit der Honda sehr zufrieden.
Bernd Prochnow, Köln

Ich besitze seit dem 18. August 2006 eine CBF 1000 mit JF-Unterverkleidung, Scottoiler und Acumen-Ganganzeige und habe bis heute 12000 Kilometer hinter mich gebracht. Der Spritverbrauch hält sich mit 5,7 Litern in Grenzen. Was mich jedoch vom ersten Moment an gestört hat, war die Schiefstellung des Lenkers, die durch Verdrehen zwar um zirka 50 Prozent reduziert werden konnte, jedoch noch immer nicht beseitigt ist. Die Lenkerböcke stehen gerade. Für eine Firma wie Honda ist dies kläglich, und es tritt auch an anderen Maschinen auf. Was mich auch stört, ist bei meiner Körpergröße von 1,87 Meter der miese Windschutz der Scheibe. Oben bedeutet Turbulenzen am Helm, ganz unten starker Druck am Oberkörper. Weiter­hin habe ich geringfügige und erträgliche Vibrationen im mittleren Drehzahlbereich, deren Beseitigung beim nächsten Kundendienst durch Einbau des Silent-Kits geplant sind. Kaltstartschwierigkeiten wie von Ihnen beschrieben sind mir jedoch unbekannt. Das Prinzip der CBF 1000, die ich auch auf dem Weg zur Arbeit nutze, ist genial – Spaß haben, alltagstauglich, sparsam und bis auf kleine Macken direkt ausgereift auf den Markt gekommen.
Horst Radeke, Köln

Artikel teilen

Aktuelle Gebrauchtangebote