Lesermeinung zum neuen, leichten BMW R 95 G/S-Boxer Ein Konzept das ankommt

Geht es nach dem Willen der Leser, müsste die neue, von MOTORRAD nach dem Vorbild von der einstigen R 80 G/S, aber mit den technischen Mitteln von heute konzipierte G/S ab sofort im Spandauer Werk vom Band rollen.

Zeichnung: Kraft-Design

In Ausgabe 7/2012 veröffentlichte MOTORRAD zahlreiche Lesermeinungen zum Konzept eines neuen, leichten BMW R 95 G/S-Boxers. Hier lesen Sie alle Zuschriften, die es aus Platzgründen nicht ins Heft geschafft haben, die wir Ihnen aber unmöglich vorenthalten können:

Das wäre endlich ein Motorrad, auf das viele Wüstenfahrer und Weltenbummler schon lange gewartet haben. Stattdessen musste BMW viel Geld in die Überarbeitung einer alten R 100 GS stecken. Ein Motorrad dieser Klasse fehlt einfach auf dem Markt. Die modernen Boxer sind viel zu schwer für unbefestigte Straßen geworden. Die 800er und die 650er-Modelle sind einfach kein Ersatz für den Boxer.

Michael Grethe


Sehr geehrte Damen und Herren,
sowohl einer meiner Freunde (R 1150 GS Adv.), als auch mein Bruder (R 1150 GS Adv.) und ich (R 1200 GS) gehören der Ü50-Generation an. Für uns war und ist BMW gleichbedeutend mit Boxer. Dies mag daher kommen, dass wir schon als Jugendliche mit großen Augen vor der R 90 S gestanden haben. Nach Experimenten mit japanischen, italienischen und englischen Motorrädern sind wir letztlich alle bei der GS gelandet. Dies Motorrad ist tatsächlich die eierlegende Wollmilchsau und hat für uns eigentlich nur ein Problem. Wir nutzen die jetzige Leistung gar nicht aus. Sollte die 1250er GS mit 120 PS und mehr auf den Markt kommen, wäre diese keine Alternative zu unseren jetzigen Motorrädern. Was sollen wir mit 120 PS und mehr, wenn wir nicht einmal 84 PS bzw. 105 PS ausnutzen? Hinzu kommt, dass wir unsere Motorräder im Jahr nur ca. 4.000 km bewegen. Dafür eine neue 1250er GS anzuschaffen, welches vermutlich mit einigen Extras im Bereich von EUR 17.000 als Neumotorrad verkauft werden wird, wäre gegenüber unseren Familien nicht zu rechtfertigen. Würde BMW sich jedoch entschließen, eine G/S mit "kleinen" Boxer und ca. 90 PS auf den Markt zu bringen, würden wir 3 vermutlich mit zu den ersten Kunden gehören, die ein solches Motorrad bestellen. Telegabel oder USD-Gabel wären o.k.. Ein 24-Liter Tank wäre schön, reichen würden jedoch 20 Liter, da selbst die 1200er GS mit 20 Liter kein Reichweitenproblem hat. Das kleine Bosch-ABS incl. ASC, eine höhenverstellbare Sitzbank und ein einfaches FID sollten serienmäßig sein. Selbiges gilt für Kreuzspeichenräder. Eine höhere Scheibe, eine Zusatzsteckdose fürs Navi und Kofferhalter sollten ab Werk als Extras angeboten werden. Mehr bedarf es nicht. Weiteres Zubehör könnten TT und Wunderlich beisteuern. Einen Preisrahmen bis zu EUR 12.000 inklusive einiger Extras würden wir akzeptieren. Nur bitte keine Produktion in China oder Ländern der 3. Welt. Ein Boxer muss aus Berlin kommen! Für keinen von uns ist die F 800 GS eine Alternative. Wer will sich schon mit über 50 Jahren noch unters Motorrad legen, um Hinterrad und Heck immer wieder von Fettspritzern zu befreien? Es wäre daher schön, wenn Sie BMW davon überzeugen könnten, ernsthaft über die Produktion der R 95 G/S nachzudenken.

Mit freundlichen Grüßen
Jochen Niemann


Sehr geehrte Damen und Herren,
was Ihre Herren Koch und Kraft da fabriziert haben ist einfach genial! Oder genial einfach? Ich (62) fahre immer noch meine R1100R. Mich würde die R1200R schon reizen, aber sie ist mir von der Optik zu langweilig, vom Gewicht zu hoch und es müssen nicht unbedingt 110PS sein (naja und dann der Preis). Die F800R könnte mir evtl. schon zusagen, aber wie Mini Koch so richtig schreibt: sie hat keinen Boxer und keinen Kardan (und auch keinen schönen Rahmen).
Ihre Herren Koch und Kraft haben nur "den Fehler", dass sie für MOTORRAD arbeiten und nicht in leitender Funktion bei BMW. Euren kompakten 90 PS Boxer in ein "Naked-Bike" mit schönem, sichtbaren, Rahmen a`la Ducati oder KTM, gestylt und designed (pfiffig und mit Pepp) von Stefan Kraft, "einfachen" Kardan, ohne Paralever und Duolever, aber mit Serien-ABS und vollgetankt max. 200kg und "bezahlbar". Wo bitte muss ich unterschreiben?
Und Koch/Kraft schicken gleich noch einen Boxer-Sportler hinterher.
Vielen Dank MOTORRAD, Ihr habt mir Freude bereitet und so hätte ich auch wieder Lust auf eine neue BMW. Ihr seid die Besten.

Wolfgang Hof


Hallo Herr Koch,

ich finde das Konzept sehr reizvoll. Als Frau werde ich ein handliches Motorrad mit wenig Gewicht und tiefem Schwerpunkt immer allem anderen vorziehen. Über eine Untermotorisierung braucht man sich bei dem beeindruckenden Verhältnis von Leistung zu Gewicht doch keine Gedanken machen. Die Jagd nach den letzten Pferdestärken ist unnötig und sollte den Supermotos und -sportlern überlassen bleiben.
Ob eine 1200 GS neben der 1250 GS LC bestand haben wird, möchte ich nicht entscheiden mögen. Ihrem Konzept würde ich mehr Chancen einräumen. Es mag eine Konkurrenz zur F 800 GS entstehen, bislang war BMW aber immer in der Lage, über den Preis die einzelnen Segmente zu definieren ;-).

Herzliche Grüße,
Anne Kleinerüschkamp


Sehr geehrte Redaktion,
interessante Idee, die R 95 G/S. Aber warum nicht gleich eine R 70 G/S, mit 160 kg, 780 mm Sitzhöhe und 60 PS? Mehr braucht kein Mensch, der "so wenig wie möglich und so viel wie nötig" sucht - bei optimiertem Verbrauch.
Seit Jahren warte ich, 1,75 cm und 60 kg, auf ein zeitgemäßes geländegängiges Eisenpferd, das keine knappe Vierteltonne Eigengewicht mit sich herumschleppt, um fernreisetauglich zu sein, und das mich nicht gleich erschlägt, wenn’s mal umkippt. Denn liege ich erstmal unter den im Moment gängigen Modellen inkl. Gepäck, war’s das mit lustig. Dann fressen mich die Geier. So wenig, wie möglich, so viel, wie nötig; gut durchdacht, und das auf dem technischen wie qualitativen Niveau unserer Zeit - ein solches Motorrad könnte in die Fußstapfen der legendären XT 500 treten.

Freundliche Grüße
Dan Mueller


Sehr geehrte Damen und Herren,
Eine 95 G/S wäre ein Schritt in die richtige Richtung. Die vorgestellte Konzeption überzeugt. Der Trend sollte wieder hin zu leichtgewichtigeren Motorrädern zeigen.
Leistung ist eine Sache, aber Masse will auch gebremst und rangiert werden.
Und Hand auf's Herz, jedes Kilo kostet Sprit, was nicht bewegt werden muss, kost' keinen. Die BMW-Twins mit stehenden Zylindern erfüllen zwar diese Bedingungen, sind nicht jedermann´s Sache. So mancher mag eben den Boxer - nicht aber den Reitelefanten, den man daraus evolutiert hat. Ducati und auch KTM zeigen auch wohin die Reise gehen kann - leichter, kompakter und last but not least (was KTM betrifft) preiswerter!

Mit besten Grüßen aus Mainz
Joachim A. Dörr


Hallo die Herren Koch und Kraft,
dieser Artikel war der Stoff aus dem BMW-Träume sind! Ich habe die Zeilen und Design-Entwürfe regelrecht verschlungen und mußte feststellen, dass hier genau meine BMW beschrieben wird: 185 KG, 90 PS, 24-Liter-Tank und dann das Tüpfelchen auf dem I, eine zweistufige Vorgelegewelle für zwei unterschiedliche Übersetzungen! Nicht zu vergessen, eine robuste übersichtliche Technik, back to the roots, aber genau das ist der Trend der Zukunft! Man braucht kein Prophet zu sein um dieser Maschine bereits heute Kultstatus vorauszusagen! Jetzt muß nur noch BMW das Flehen seiner Fans erhöhen und uns genau diese R 95 G/S liefern! Ich bin schon jetzt gespannt wie sich BMW zu dem Echo dieses Artikels äußern wird!

Biker-Gruß von einem BMW 1200 GS-Fahrer
Rainer Dörsam


Hallo MOTORRAD-Team,
auf die Frage ob jemand so eine Luftpumpe braucht kann ich nur antworten:
Her damit! Japan schläft seit der Honda XRV 750 und Yamaha XTZ 750 einen unverständlichen Dornröschenschlaf, die 1200er Super Tenere ist ja mal ein Anfang aber fürs Gelände? Italien versucht sich seit Jahren im Reiseendurobereich und bringt Sprittfressende Supermotos auf die Straße, okay aber fürs Grobe? England wirft mit den Tiegers schon eher etwas Brauchbares daher aber mit der Kleinen verhält es sich wie mit der 800er BMW. Schon in ordnung aber eben keine Enduro mit prägenden Kanten. (Boxer Motor oder das Rally-Image einer XRV oder XTZ. Österreich? Die LC8 bekommt den Fuß nicht so recht in die Tür. Mir persönlich etwas zu teuer und nach einer Woche in den Seealpen störte mich der recht hohe Sprittverbrauch. Ich war, als Geländefahrer, noch nie ein großer Fan der Boxer Motoren bis ich im Herbst 2001 die Dakar-BMW 900 RR, für einen halben Tag, durch eine Kiesgrube treiben durfte. Ein wahrer Traum! Fahrwerk vom Feinsten, seidenweicher Motor, Drehmoment bis zum Abwinken und ...  180000 DM.
Unerschwinglich, wurde aber doch so ähnlich als HP2 vermarktet und ist bis heute, aus meiner Sicht, der einzige Boxer fürs Grobe. Falls BMW so eine R 95 G/S auf die Füße stellen sollte, zolle ich auf jeden Fall eine gehörige Portion Respekt. Der Erfolg einer solchen Boxer GS im leichten Kleid wäre aus meiner Sicht garantiert.
Und zudem ist BMW, anscheinend, der einzige Motorradbauer der eine funktionierende Entwicklungsabteilung besitzt und ranklotzt. (Fällt mir als Reiskocherfahrer nicht leicht so was zu schreiben) Also nochmals, her damit und der Rest soll weiterschlafen oder mitziehen. Konkurenz belebt den Markt!

Sonnige Grüße aus Ochsenhausen.
Jürgen Stütz


Ich schiele schon lange auf eine HP2 Enduro, die ist aber als 6 Jahre alte Gebrauchtmaschine im Verhältnis zum Neupreis überteuert - Eure R 95 G/S würde ich als Neumaschine dagegen blind bestellen und meine Honda XRV650 und KTM EXC350 dafür hergeben.

Mit freundlichen Grüßen
Ulf Schröter


Ein Hallo an das Team der MOTORRAD Redaktion!
In eurer Zeitschrift werden immer wieder Themen aufgegriffen, die sich in anderen Motorrad-Magazinen nicht wieder finden. Aktuelles Beispiel: "Maximal-Minimierung" – die Idee von der leichten und wendigen Boxer GS. So ein Bike würde ich sofort kaufen und genießen. Ich fahre eine Africa Twin (RD07) und eine R 1150 GS. Die von euch vorgestellte Idee könnte alles vereinen, was ich mir wünsche. Eine drahtige, leichte Enduro mit entsprechender Straßentauglichkeit und auch geeignet für gelegentliche Abstecher in unbefestigtes Terrain. Mit 95 PS, die nur die notwendigsten Extras und damit Kilos schleppen müssen. So als Gegenstück zur Leistungs- und Gewichtseskalation aktueller Reise“enduros“, die mittlerweile mit Koffern versehen und Sturzbügel bewehrt fast allesamt an der 300 kg-Marke kratzen. Und mit Leistungen, die sich in Richtung 150 PS bewegen, bei denen, wie ich immer wieder mitbekomme, nicht alle der Eigner in der Lage sind, das Leistungspotential vollkommen zu nutzen bzw. auszureizen.
Ich fürchte jedoch, dass die interessante Option einer R 95 G/S nicht Wirklichkeit wird, da die Motorraderzeuger das produzieren, was sie, und nicht der Kunde, für nötig hält.
Aber die Hoffnung stirbt zuletzt und eine 95 G/S wäre ein Gedicht.

Viele Grüße
Horst Kreuschitz


Hallo Motorrad,
Eure Studie R95G/S trifft den Nagel auf den Kopf. So ein leichter Geländeboxer fehlt im BMW Programm. Ich habe mir letzten Herbst eine neue R1200GS gegönnt und möchte sie auch nicht missen, aber fürs Gelände ist die Kuh dann doch etwas zuviel des guten.
Ideal wäre für mich eine R1250 GS LC als vertourte Enduro und als Ergänzung so eine R95G/S. Und vielleicht noch eine luftgekühlte BMW fürs Herz. Bei Eurer R95G/S läuft einem das Wasser im Mund zusammen, sie macht an. Und genau da liegt der Knackpunkt - für BMW wäre sie nicht langweilig genug. Und die werden sich hüten noch einen Boxer zu entwickeln der der R1250 GS LC Konkurenz machen könnte. Dann lieber den 12er DOHC weiter in Form einer lustig angepinselten  "Rally-GS" verkaufen.

Viele Grüße,
Andreas Wiederspahn



Genau das! Da braucht es keine neuen Vorschläge bzw. Zeichnungen mehr. Das Motorrad für 60+, leicht, stabil, gut und einfach, ohne Schnickschnack. Es muss nicht neu konstruiert werden, was Stefan Kraft da gezeichnet hat. Es ist alles bekannt und vorhanden, es muss nur richtig „komponiert“ werden. Mit ABS, ASR, ohne elektronisch verstellbares Fahrwerk. Das ganze für 10.000 Euro. Das wärs! Warum kommen die BMW-Macher in Berlin nicht drauf.

Mit freundlichen Grüßen,
Dieter Schmidt


Ich hoffe, dass der Artikel ein Testballon mit größeren Erfolgsaussichten als der "Low Rider" von BMW ist. Ein Boxer mit den beschriebenen Leistungs- und Gewichtsdaten, sowie ohne den elektronischen Overkill (mal abgesehen vom ABS) aktueller BMW Modelle, wäre für mich mal wieder ein Grund, die sterilen Verkaufseinrichtungen der Marke zu besuchen.
Da BMW in meinem Wohlfühlbereich um 200 kg nur die 800-ter im Angebot hat und das nur mit Reihenmotor und Wasserkühlung, fiel meine Wahl dann auf die Triumph Tiger 800. Die in Eurem Dauertest bisher erzielten Erfahrungen kann ich nur unterschreiben, einfach toll.

Gruß
Hagen Hennig


Guten Tag,
Ich habe mit großem Interesse den Artikel über die BMW R 95 G/S gelesen. Wenn die kommt - und ich hoffe es schwer -, dann könnt Ihr für mich gleich eine bestellen. Am liebsten mit Straßenbereifung. Das ist ja optisch ein totaler Leckerbissen. Egal, ob die Auspuffsrohre unter dem Motor durch geführt werden oder oberhalb der Zylinderköpfe. Beide Varianten sind super. Der Vorteil bei der Variante mit den Auspuffkrümmern unter dem Motor ist vermutlich, dass auf diese Weise ein grösserer Tank möglich ist. Die Tankform beim Modell mit den Enduropneus ist ebenfalls sehr schön geraten. Ich hoffe, dass möglichst viele Leser sich bei Ihnen melden und Sie diese dann an BMW weiterleiten können. Sobald die R95 G/S erhältlich ist, muss ich eine davon haben. Übrigens lese ich Ihre Zeitschrift sehr gerne. Bitte macht weiter so.

Mit lieben Grüßen,
Stephan Bürgin


Hallo,
Euer "Blick in die Zukunft" hat mir leuchtende Augen gebracht. So ein Motorrad würde ich mir kaufen! Statt immer mehr Hubraum, Leistung und Gewicht geht diese Maschine meinen Weg, luftgekühlt ist sie obendrein. Die technischen Daten klingen ausgezeichnet! Über die Details im Design kann man sich natürlich streiten, aber im Ganzen macht dieses Motorrad echt an.

Gruß,
Jaco van Dipten


Liebe MOTORRAD-Redaktion,
jetzt muss es sein, nach 30 Jahren aktivem Motorradfahrens und ebenso vielen Jahren als MOTORRAD-Leser der erste Leserbrief meines Lebens oder besser „Lesersatz“ (s.u.).
Eins noch vorab: danken und loben möchte ich Werner Koch und Stefan Kraft für die konsequente Analyse und die teilweise raffinierten Lösungsvorschläge ! Zudem sieht die Studie auch noch sehr gefällig aus. Man spürt förmlich, wie beide Akteure ihr umfangreiches Fachwissen und ihren Enthusiasmus in diesen Entwurf eingebracht haben. Es bleibt zu hoffen, dass BMW sich wirklich traut, das Konzept umzusetzen. Ich teile Ihre Auffassung, dass das Konzept sehr gute Absatzchancen hätte – auch bei bisher markenfremden Enduristen. Aber nun der "Leserbrief": "Steilvorlage für BMW! BMW : bitte, bitte bauen!"

Beste Grüße nach Stuttgart,
Lutz Müller



Back to the roots. Das wäre mein Motorrad. Wenig Gewicht und ein attraktives Aussehen - ohne das, was nicht notwendig ist. Am besten mit 2 verschiedenen Tankgrößen. Einer davon sollte Minimum 30 Liter fassen.
Gruß aus den Niederlanden,

August Ponsteen


Hallo wertes MOTORRAD-Team,
der überaus positive Blick in die Zukunft von Werner Koch und Stefan Kraft ist echt super! Wenn BMW mal wirklich so eine GS auf den Markt bringt, dann steht sie sicher bei mir in der Garage; allerdings nicht die "Cross" Variante sondern eher die Reise-Enduro, denn ein großer Tank und Straßenreifen sind mir für meine Touren wichtig. Ebenso wäre es prima, wenn BMW gleich ein ein 17" Vorderrad mitanbieten würde! Die Idee für´s elektronische Untersetzen ist auch gut, da kann man, wenn man Pässe fährt, mal kurz die Übersetzung ändern ohne großes Auftun: Nur ein Knopfdruck! Einfach super!! Da hoffe Ich mal, dass BMW die Motorradzeitung auch gelesen hat!!

Foitl Ludwig


Hallo Redaktion MOTORRAD,
danke für den gelungenen "Blick in die Zukunft" auf die R 95 GS. Irgendwann sollte BMW erkennen, dass Bedarf besteht an einem kleinen, leichten und verbrauchsgünstigen Boxer. Immer nur Wachstum in Leistung und Größe beim Verbrennungsmotor ist ein Irrweg. Die Automobilindustrie hat das Downsizing schon länger erkannt. Aber die Kunden machen es BMW ja auch nicht leicht und küren die R 1200 GS zum Markführer - trotz ausladender Dimensionen, relativ hohem Gewicht und überflüssig hoher Leistung.

Viele Grüße
Werner Stenke


Hallo,
"Die F 800 GS ist zwar eine BMW - aber kein Boxer." schreiben Sie und ich möchte anfügen: und das ist auch gut so! Bis auf den komplizierten Massenausgleich nach dem BMW-Motto: warum denn einfach... kann man der Maschine doch wohl wenig vorwerfen. Glaubt bei Ihnen jemand ernsthaft, mit einem luftgekühlten Boxer bei etwa gleicher Leistung 35 kg einsparen zu können? Bei gleichzeitiger Zulassungfähigkeit nach heutigen Abgasnormen? Den Stand der Technik machen Moto Guzzi V7 und Triumph Bonneville - beides gute Motorräder - doch deutlich. Wer vor BMW´s geplantem Wasserboxermonster zurückschreckt, findet Alternativen. Es wird aber auch genug Leute geben, die immer das dickste und stärkste brauchen, was der Markt hergibt. Die finden diese 2-Rad-Hummer Optik vielleicht geil. Wer weder das eine noch das andere will, sollte einen Veteran fahren, ohne zu denken, er könne die Zeit zurückdrehen. Herr Koch ist ein begnadeter Bastler, das haben Sie ja mehrfach gezeigt. Aber ihn und Ihren Zeichner jetzt als Konstrukteure zu präsentieren scheint mir etwas vermessen. Getriebeeingangswelle mit integrierter Lima/Anlasser: geht´s noch? Und dann die Eliminierung des Aufstellmoments durch den Schwingendrehpunkt über der Kardanwelle. Haben die beiden die Physik neu erfunden? Oder bin ich reingefallen und das soll der erste Einspurprunkwagen für den Kölner Rosenmontagszug werden? Dann aber bitte mit Koffern für die Kamelle!

Helau und Alaaf!
Mathias Nitz



Hallo Zusammen,
Kurz und knapp: "Ich würde Sie sofort kaufen"!!! Lieber Heute als Morgen.

Freundliche Grüße aus Mannheim
Claus Kuhn


Hallo Redaktion MOTORRAD,
hiermit sofortige Konstruktionsfreigabe und Beauftragung zum Bau dieser wundervollen Studie. Bitte, bitte, bitte genauso bauen!

Wolfgang Hartenbach


Meine Meinung dazu: Bitte schnellstmöglich so bauen, wie gezeichnet. Fahre auch BMW, aber das Gewicht wird zunehmend ein Problem für mich ( bin 61 Jahre alt ). Aber für so ein tolles Teil würde ich mich noch länger fitt halten. Bitte, bitte schnell in die Tat umsetzen.

Frank Schroeder


Hallo Zusammen,
die 1100 GS war noch ein "normales" Motorrad, die BMW HP2 habe ich leider verpasst, meine aktuelle BMW 1200 GS Adventure ist einfach zu hoch, zu schwer und zu laut.
Die Ducati Multistrada 1200 wird für mich immer interessanter. Bei der gezeichneten R 95 G/S würde ich dieses mal sofort zuschlagen. Ein geniale Idee, bitte unbedingt genau so bauen!!!
  
Robert Gnida


Sehr geehrte Redaktion,
interessante Idee, die R 95 G/S. Aber warum nicht gleich eine R 70 G/S, mit 160 kg, 780 mm Sitzhöhe und 60 PS? Mehr braucht kein Mensch, der "so wenig wie möglich und so viel wie nötig" sucht - bei optimiertem Verbrauch. Seit Jahren warte ich, 1,75 cm und 60 kg, auf ein zeitgemäßes geländegängiges Eisenpferd, das keine knappe Vierteltonne Eigengewicht mit sich herumschleppt, um fernreisetauglich zu sein, und das mich nicht gleich erschlägt, wenn’s mal umkippt. Denn liege ich erstmal unter den im Moment gängigen Modellen inkl. Gepäck, war’s das mit lustig. Dann fressen mich die Geier. So wenig, wie möglich, so viel, wie nötig; gut durchdacht, und das auf dem technischen wie qualitativen Niveau unserer Zeit - ein solches Motorrad könnte in die Fußstapfen der legendären XT 500 treten.


Hallo Motorrad-Redaktion,
mit Begeisterung habe ich euren Artikel über den R 95 G/S Entwurf verschlungen. Super Idee! Ich benötige keine 110 PS, 1200ccm und die ganzen elektronischen Helfer. Boxer, Kardan und ABS reichen mir. Diese BWM als G/S oder R Variante würde ich sofort kaufen.

Mfg,
Torsten Wenck


Hallo MOTORRAD-Macher,
ich habe den Artikel "Blick in die Zukunft" gelesen und war hin und weg. Seit Jahren bin ich auf der Suche nach einer reisetauglichen Enduro, die auf das Wichtigste reduziert ist -zu einem bezahlbaren Preis! Ich bin hellauf begeistert von der Idee und dem Aussehen des Entwurfs der BMW R95 G/S. Dieses Motorrad entspricht genau meinen Vorstellungen. Das wäre die erste BMW, die ich mir kaufen würde. Ich hoffe inständig, dass BMW baldmöglichst Eure geniale Idee aufgreift und dieses Motorrad baut. Bis dahin werde ich wohl meine alte Honda weiter fahren.

Mit freundlichen Grüßen
Volker Holfert


Glückwunsch, da habt ihr mir aus der Seele gesprochen. Denn schon lange habe ich mir einen neueren Ersatz für die 1994 zuletzt in Standardserie gebaute R80GS gewünscht. Denn eine F800GS ohne Kardan ist kein Ersatz und die große GS ist für die Leute mit kürzeren Beinen zu hoch. Genial ist das Motorkonzept, das ohne Nockenwellenkette(n) auskommt, dass die Nass-Kupplung wartungsfreundlich von vorne zu erreichen wäre, und diese Vorgelege-Unter/Übersetzung - Klasse! Zu Bedenken gebe ich, dass die Trockensumpfschmierung mit dem Öltank ganz oben unterm Tank für stärkere Wärmeabstrahlung sorgt. Bei meiner alten R80GS ist trotz (Naßsumpf-)Ölwanne immer noch soviel Bodenfreiheit, dass ich mir nie auch um die höchsten Bordsteinkanten Gedanken machen musste.  Eine Sitzhöhe um 80 cm ist mir ebenfalls sehr wichtig, und dass mir niemand auf die Idee kommt, wie bei der R1200GS die Beifahrersitzbank mit einer extra Stufe zu erhöhen, über die der kurzbeinige Fahrer auch noch das Bein schwingen müsste. Die Beifahrerfussrasten scheinen mir auf euer Studie aber noch etwas hoch angebracht.
Ferner scheint es dem Zeichner der Entenschnabel angetan zu haben, weil mal wieder aus dem Fotoarchiv nur die GS-Bilder mit dem hochgelegten Kotflügel zu sehen sind, dessen vorderer Überhang quasi den Entenschnabellook vorrausnimmt. Ein vernünftiges Kotflügelkonzept für vorne und hinten zur Motorradinnenseite hin ist mir wichtiger als diese Design-Alibis. Schließlich fehlt nur noch, dass schon ab Werk für die Reiseversion eine vernünftige Gepäckbrücke und auch passende Kofferhalterungen zur Ausgestattung gehören. Und bitte auch den Hauptständer nicht vergessen.

Stephan Lennartz, München

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Hallo zusammen,

ich habe 1995 eine R1100GS neu gekauft und im Laufe der Jahre auch etwas verändert. Für mich gab es bisher keine wirkliche Steigerung zu meinem Motorrad, da ich voll zufrieden bin. Ich finde Eure Studie klasse, so ein leichter Boxer ist das ideale Motorrad in meinen Augen. Wann wird sie gebaut? Ich bestelle sie sofort.
Mit besten Grüßen
 
Peter Weiler


Sehr geehrte Damen und Herren

Ich bin selbst begeisterter und überzeugter R 1200 GS Fahrer. Die Vorstellung dieser "Idee" einer kleiner Boxer-GS, die vor allem leichter und niedriger ist, hat mich vollkommen überzeugt. Bin selbst nur 170 cm groß und habe so meine GS mit einem entsprechenden Fahrwerksumbau modifizieren müssen. Leichte Maschine, Tank mit ca. 24 Liter Inhalt und ggf. die Möglichkeit das Teil auch mit 17 Zoll Vorderrad umzurüsten, wären für mich ein Grund, dieses Teil sofort zu kaufen.
Ich würde sie sofort unterstützen, diese Vision in die Realität umzusetzen.
Kann nur sagen: Weiter so...
Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Speck


Hallo Motorradredaktion,

Beim Lesen von Motorrad 05/2012 ist mir sofort der Bericht auf Seite 10 ins Auge gestochen. Hab ihn sofort gelesen. Ich kann so ein Motorradkonzept nur befürworten und würde sofort solch ein Motorrad kaufen. Endlich mal ein Motorrad bei dem nicht nur größer, schwerer, schneller zählt, sondern auf die wesentlichen Dinge geachtet wird. Nur das nötigste und sinnvolle an Technik, auch die Sitzhöhe und das Gewicht überzeugen und 90 PS reichen allemal für eine Reiseenduro, was sich alles in allem vieleicht auch noch positiv auf den Preis auswirkt. Denn es gibt auch kleinere Motorradfahrer wie mich mit 1,72m, die eine 1200er G/S nur auf den Zehenspitzen rangieren können. Zudem ist mir die 1200er einfach zu teuer.
Deshalb würde mich sehr freuen, wenn es tatsächlich gebaut wird. Das würde mich dazu veranlassen auch weiterhin BMW zu fahren - wie schon seit fast 20 Jahren.
Mit freundlichen Grüßen,

Fritz Wöhrle


Hallo,

Ich fahre seit 1993 Motorrad. Und ich finde, dass der Bericht genau in die richtige Richtung geht.
Es wäre, meiner Meinung nach, viel besser wieder kleinere Hubräume zu gestalten. Vor allem in Richtung Kraftstoffverbrauch muss mehr getan werden. Ein modernes Motorrad braucht immer noch viel zu viel Kraftstoff. Ein Verbrauch unter drei Liter wäre erstrebenswert. Und es soll keiner sagen, das würde nicht gehen.
Natürlich hängt das auch von der Fahrweise eines jeden ab.
Mich ödet der PS-Wahnsinn langsam echt an. Da jammert doch fast jeder über teures Benzin und überhaupt den teuren Euro.
Aber die Verkauszahlen sprechen da eine andere Sprache.
Wie soll den bei den Benzinpreisen ein Auszubildender oder Familienvater sein Hobby bezahlen oder vor der Familie rechtfertigen. So kommt kein neuer Nachwuchs.
Spaß beim Motorradfahren kann ich auch mit 50 PS und 200 kg haben.
Mit dem Satz - back to the roots - besinnt sich hoffentlich bald wieder ein Ingeneur auf vernünftige PS-Zahlen, nicht noch größere Hubräume, nicht noch mehr PS, nicht noch größer, nicht noch schwerer, nicht noch schneller.
Schaut Euch mal die Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem hochmodernen Tacho an. Auf der Landstraße steht da bei mir irgendetwas zwischen 60 und 80 km/h.
Und für die R 95 G/S würden auch 85 PS reichen. Ansonsten weiter so.
Gruß
 
Holger Staßen


Hallo zusammen,

total euphorisch habe ich den BMW-Artikel Maximal Minimierung R95G/S in der letzten Motorrad gelesen.
Genau so sollte eine maximal minimierte GS aussehen, genial die Technikdaten.
Weg mit dem hängenden Karl Dahl-Blick, lang überfällig eine schöne Underseat-Auspuffanlage. Gestrichen die hässlichen und fremdartig-abstehenden Ofenrohre der letzten Modelle.
Fehlen nur noch schlanke symmetrische Koffer mit unauffälliger Befestigung.
Und bitte, bitte keine unnötigen elektrischen Fahrwerkgimmiks und dergleichen.
Einfache, zuverlässige, vor allem bezahlbare Technik ist gewünscht, keine eierlegende Wollmilchsau.
Leute, ich unterschreibe sofort einen Kaufvertrag und viele meiner GS-Freunde gleich hinterher.
Aber bis dahin fahre ich noch meine alte (150000km) individualisierte 1100 GS.
Geht doch fast schon ein bisschen in die Richtung das schwere Teil, oder?
Hoffentlich nimmt sich der neue BMW-Motorrad-Designleader ein Beispiel daran.
Mit freundlichen Grüßen,

Waldemar Winter


Hallo Motorrad,

Ich bin hin und weg, nachdem ich euren Beitrag gelesen habe. Gerade letzten Herbst habe ich mir eine F800GS zugelegt - neben einer K1200GT. Die R1200GS war mir zu schwer. Nach den ersten 1400km ist mir schon klar, dass ich die K nur noch beschränkt bewegen werde. Gewicht zählt mehr als ein paar PS. Ich fahre ja auch lieber in den Alpen als auf der Autobahn...
Ein Töff mit 185 kg und 90 PS ich würde sofort bestellen.
Vorschlag: Konstruiert noch ein schlaues System für Alu-Koffern, damit man wenn die Koffern nicht montiert sind, nicht mit einem hässlichen Kofferträger herumfahren muss.
Ich bin gespannt ob das Projekt R95G/S tatsächlich bald Realität wird!

Hans Niederhäuser


Hallo,

Eine GS mit vollgetankt unter 200kg mit einer akzeptablen Sitzhöhe wäre ein Traum. 1200ccm mit 110PS braucht kein Reiseboxer, wichtig ist der Druck aus dem Drehzahlkeller gepaart mit einer gewissen Drehfreudigkeit. Die von Euch angedachten 90PS sind aus meiner Sicht auch nicht notwendig, lieber etwas mehr Drehmoment.
Mein Wunschkandidat hätte natürlich neben dem 24 Liter-Tank noch ein 21"-Vorderrad, wie gehabt ein vernünftiges Koffersystem, natürlich ABS und Griffheizung aber bitte nicht diese GPS-gestützte Positionsbestimmung - mit so etwas öffnet man doch ein Scheunentor für "Big Brother" und eine zukünftige, elektronisch abrechenbare Maut.
Viele Grüße,

Uwe Neumann


Hallo Motorrad-Redaktion,

Die R95G/S käme für mich gerade richtig. Keine Trockenkupplung, Luftkühlung, wartungsfreundlich. Das Mopped würde ich nehmen, vorausgesetzt es hat keine can-bus-Elektrik, aber einen Hauptständer. Die Leistung ist für mich zweitrangig, Standfestigkeit ist wichtiger. Das Motorrad muss den ganzen Tag 140 km/h fahren können, aber 200 km/h braucht es nicht zu schaffen. Die Idee mit dem zweistufigen Getriebe finde ich ganz lustig, aber ob man es im Alltag wirklich braucht, bezweifle ich etwas. Vermisst habe ich sowas nie, höchstens mal über einen zu langen ersten Gang geärgert: im Stop-and-Go-Verkehr.
Eine Variante mit Gussrädern würde ich auch begrüßen.
Mini Koch hat sich schon viele interessante Motorräder ausgedacht oder sogar Prototypen gebaut. Es wird mal Zeit, dass ein Modell in Serie geht:
Dieses ist es. Es könnte ja auch Zündapp oder Horex heißen. Macht mal druck, stellt was auf die Beine, bringt die richtigen Leute zusammen (es gibt genug die Geld haben), die Zeit ist reif.
Mit freundlichen Grüssen

Frank Patte


Hallo,

woher weiß der Herr Kraft, was in meinem Kopf schwebt? Er hat den Nagel voll auf den Kopf getroffen.
Fahre seit 3 Jahren eine F800 GS aus den bekannten Gründen (1200er zu groß, zu schwer , zu viel Leistung etc.)und bin damit sehr zufrieden.
Da ich von einer 100 GS umgestiegen bin reizt mich der Boxer und eure Variante wäre die nächste.
Macht weiter so.
Gruss

Christian Mundt


Hallo Motorrad,

der Bericht spricht mir aus der Seele. Die 1200er GS ist zu groß, zu wuchtig und viel zu teuer. Ihre kleine Schwester, die 800er GS war da schon ein Schritt in die richtige Richtung. Leicht, handlich, reisetauglich und erschwinglich. Jedoch hat sie keinen Boxermotor und Kardanantrieb. Und nun diese Darstellung der R 95 G/S einfach nur ein Traum. Das lässt Boxerherzen höherschlagen. Mehr Boxer braucht kein Mensch. Bleibt die Hoffnung, dass BMW sie auch realisiert.
Mit freundlichen Grüßen

Stefan Schepp


Sehr geehrte MOTORRAD-Redaktionsmitglieder(innen),

ich bin zwar kein BMW-Fan, aber eine solche R95 G/S würde es mir leicht machen, einer zu werden.
Warte ich doch schon, wie viele andere Motorrad-Tourenfahrer, auf einen würdigen Nachfolger der legendären AfricaTwin oder einer besseren R100GS.
900-1000 ccm, verteilt auf wartungsfreundliche 2-3 Zylinder, 90-100 PS und ein entsprechendes Drehmoment bei einem Gewicht von rd. 200-210 kg sind vollkommen ausreichend.
Dazu noch einen wartungsarmen Kardanantrieb, eine reisetaugliche Sitzbank mit einem würdigen Platz für die Sozia, eine kleine wirkungsvolle Verkleidung mit höhenverstellbarem Windschild (möglichst ohne Werkzeug zu bewerkstelligen), ein abschraubbares Rahmenheck für den Fall der Fälle, schlauchlose Speichenräder, wirkungsvolle Bremsen mit abschaltbarem ABS, eine Griffheizung ab Werk und ein vernünftiges Koffersystem mit in der Größe verstellbaren Koffern, dass wär’s.
Aber ich glaube, auf ein solches Motorrad warten wir vergebens, wir sollen uns V4-Monster-„Enduros“ und Dickschiffe mit 250-300 kg kaufen, die abseits der Straße nicht mehr zu gebrauchen sind und auf der Straße unnötig schwer. Weniger ist oftmals mehr!
Freundliche Grüße aus Steinau und Euch allen eine tolle Saison 2012,

Ralf Horst


Guten Morgen,
 
in der Hoffnung, dass die BMW-Strategen auf ein positives Echo reagieren: Her mit dem wahren Nachfolger der G/S 80. Genauso stelle ich mir ein Traummotorrad vor.
Und das Beste für BMW: Es gäbe noch nichts vergleichbares.
Grüße vom schönsten See,
 
Andreas Reinhardt


Aufgewacht ... aus meinem Traum einer F 800 mit dem Motor der Husquarna Nuda 900: Das wird ein weiß-blauer Bürohengst schon zu verhindern wissen. Was sich Herr Koch und der begnadete Herr Kraft ausgedacht haben, wäre ein "zwingender Sofortkauf" für mich - der Boxer ist eben der schönere Motor für eine echte BMW. Baut das Teil!
Mit freundlichen Grüßen,

Jörg Kukla


Genau so, her damit!
Nach 9 BMWs fahre ich heute aus Protest was mit 3 Zylindern, doch so ein Boxer würde mich zurückholen. Darf auch jemand anderes bauen...

Uwe Heitgres


Hallo Mini,
 
einen Ohrwurm kenne ich, aber das?
Jetzt habe ich das Bild der R 95 G/S im Kopf und bekomme es nicht mehr weg.
Wahrscheinlich ein Hirnwurm.
Das Duo Koch/Kraft hat bis auf Kleinigkeiten (Lampenmaske, Blinker)
meine Idealvorstellung eines Motorrads skizziert.
Seit meiner ersten R100GS schwebt mir ein Motorrad mit den Kriterien
Boxer, Kardan, ca. 90 PS, deutlich unter 200 kg vollgetankt, tourentauglicher Tank,
aufrechte Sitzposition, ABS, ohne Schnick und Schnack vor.
Sollte BMW die R 95 G/S bringen, bestelle ich sofort.
Herzliche Grüße,
 
Sabine Ramthun


Schade dass es dieses Motorrad nie geben wird. Das wäre die einzige BMW die mich interressieren würde. Ich brauche kein Schlachtschiff mit 240kg u. über 100PS. Die F800R ist eine Zumutung, sowohl mit ihrer Federung auf mässiger Strassenoberfläche als auch ihren Vibrationen oberhalb 4200U/min. Ich habe sie wieder verkauft u. bin jetzt sehr zufrieden mit
der Suzuki V-Strom.

Jörg Bensinger


Sehr geehrte Damen und Herren,

gerne nehme ich Ihren Aufruf in Heft 5 zum Thema "meine perfekte Reiseenduro" wahr, um meine Meinung hierzu vom Stapel zu lassen.
Zunächst eine Bewertung des Ausgangsobjekts R 1200 GS:
Eine fürchterliche Erscheinung (4 Schutzbleche, Rohrverhau, überflüssige Ecken, Kanten, Sicken, Schlitze - kurz: ein Eisenhaufen ohne jede Harmonie).
Außerdem viel zu schwer, zu hoch, zu aufwendig und zu teuer.
Nun Ihre "Vision R 95 G/S":
Sie haben alles, was auch mich am modernen Serienboxer stört, erkannt und beachtliche Ideen entwickelt. Solch ein Teil würde ich sofort haben wollen - wenn es gebaut würde und die angedachten Feinheiten (Gewicht, Overdrive, Hinterradantrieb ohne Drehmomentstütze usw.)auch alle zu verwirklichen wären.
Die visuelle Umsetzung von Stefan Kraft sieht zwar toll aus, wäre aber meines Erachtens als Reiseenduro nur bedingt tauglich. Beispiel:
Hochliegende Endschalldämfper machen die vernünftige Anbringung von Packtaschen kaum möglich.
Mit freundlichen Grüßen

Martin Gieshoidt


Hallo Herr Koch,

die BMW R 95 G/S gefällt mir sehr gut, ich gehe momentan jedoch davon aus, dass BMW so ein Konzept (leichte Zweizylinderenduro) max. mit dem 900 Twin der Husqvarna Nuda ebenfalls unter der Marke Husqvarna herausbringen würde. Touratech hatte ja bereits mal eine abgespeckte F800GS bei einem Endurowettbewerb eingesetzt. Ist dann natürlich kein Boxer mit Kardanantrieb.
Erstaunlich ist schon, dass viele Leute eine leichte Enduro mit Zweizylinder-Motor (wie z.B. die BMW HP2, die KTM Super Enduro) gut finden, die Teile jedoch trotzdem nicht gekauft werden.
Vielleicht sind die Fahrzeuge für die große Tour doch zu unbequem und fürs richtige Gelände zu schwer.
Viele Grüße

Hans-Jürgen Postel


Hallo zusammen,           

ich warte schon lange auf diese BMW!
Würde sie sofort kaufen.
Viele Grüsse

Ernst Frei


Hallo zusammen,

als 51-jähriger, der die letzten 11 Jahre und knapp 100 tkm auf (und zusammen mit) einer R 850 GS verbracht hat, kann ich aus tiefster Überzeugung Richtung München und Berlin herausschreien: Tut es, tut es schnell und tut es möglichst genauso, oder zumindest ganz, ganz nahe am aufgezeigten Weg!
Für einen sehr großen Teil der "Reiseenduristen" in der gesamten Bandbreite dieser Gruppe, ist die aktuelle Entwicklung hin zu 125 - 150+ PS, damit verbunden weiterhin unnötig hohes Gewicht (ich kann ein Lied davon singen) und zugleich unvermeidlich auch hohe Anschaffungs- und Betriebskosten schlicht eine Entwicklung in die falsche Richtung und am Zeitgeist massiv vorbei.
Die verbleibende Alternative wäre: weg vom Boxer und vom Kardan, hin zur Kette und zum Twin (evtl. Single od. Triple). Wer wie ich den Markt verfolgt, weiß genau was ich meine.
G/S: robust, leicht, vielfältig einsetzbar, sparsam, bezahlbar, mehr als ausreichend motorisiert,  den Geist der ersten G/S würdig weitertragend. Und der Begriff Multitool würde eine ganz neue, bisher nicht gekannte Bedeutung "erfahren".
Allzeit gute Fahrt,

Gerhard Kloos


Liebe Redaktion,
 
Genau das ist sie. Und nur die!
Kein High-Tech, voll mit Elektronik und Steuergeräten übersähtes Motorrad. Einfach Motorrad pur mit gutem Leistungsgewicht.
Vielen Dank an die Herren Koch und Kraft.A uf dieses Motorrad warte nicht nur ich. Wenn es möglich wäre, ich würde, was ich sonst nicht mache, blind bestellen.

Frithjof Kiel


Hallo Leute,

echt guter Vorschlag...Bleibt am Thema, vieleicht lässt sich BMW ja überzeugen...

Peter Ehrmann


Liebes Motorrad,
 
wir, mein Sohn und ich, finden Ihren Blick in die Zukunft toll und glauben, dass sich viele Interessenten für diese G/S finden werden und somit BMW animieren, relativ kurzfristig ein marktreifes Produkt, wie von Ihnen skizziert, anzubieten.
Mit lieben Grüßen und vielen Dank für solch interessante Artikel.
 
Maik und Jürgen Schlösser


Hallo Motorrad-Team,

Eure Idee einer minimierten BMW-G/S mit einer Reduzierung auf das Notwendige ist überfällig.
Mit einer BMW GS verbinde ich ein Motorrad für zwei Personen mit Boxermotor mit kräftigem Drehmoment bei niedriger Drehzahl, Kardanantrieb, zuverlässige und einfache Technik auf neustem Stand mit möglichst niedrigem Gewicht.
Mit Ihr möchte ich kurvige Landstraßen über Berg und Tal, Schotterwege und wenn es sich nicht verhindern lässt, auch mal die Autobahn unter die Stollenreifen nehmen!!!
Das Motto lautet: BMW-Freude am Motorradfahren!
Die momentane Entwicklung des Hubraum-Wettrüstens ist dafür nicht notwendig und kontraproduktiv!
Zur Überbrückung der Zeit bis die neue G/S hoffentlich von BMW gebaut wird, würde ich mich über eine letzte luftgekühlte, abgespeckte R1200GS Basic mit Tank, Armaturen und Scheinwerfer der R1200 R ohne Plastik Krims-Krams freuen, damit man sich den Wind wieder um die Nase wehen lassen kann. Unabhängig vom Straßenbelag.
In der Hoffnung, dass viele Zuschriften die BMW-Leute überzeugen verbleibe ich mit sportlichen BMW Gruß

Bernd Eibisberger


Hallo liebe Redaktion Motorrad,

danke, ihr habt mal wieder den Zylinder genau auf den Kopf getroffen. Endlich, ich dachte schon, dass es nur mir so geht eine halbwegs "leichte" Enduro zu vermissen, die die Lücke zu den Gewichtsmonstern schliesst. Dieser Trend der Großenduros geht meiner Meinung nach irgendwie in die falsche Richtung. Umso schöner, dass ihr auch gleich schon mit diesen klasse Details und Zeichnungen aufwarten könnt. Ich fände diese R 95 G/S richtig geil. Ohne viel Schnick Schnack. Die Optik stimmt schon. Wenn der Preis dann noch unter 10.000 € bleibt kann sich BMW auf einen neuen Verkaufsschlager einrichten. Beim richtigen Endurosport hingegen bleibe ich dann doch lieber bei meiner extrem zuverlässigen blau-gelben 450er Husaberg :-) .
Mit sportlichem Gruß,

Sven Reich


Hallo Motorrad,
 
nach dem ich den Artikel dieser Idee/Ansatzes verschlungen habe, fühlte ich mich genötigt, Ihnen zu Antworten. In der Tat, nicht immer höher, schneller, weiter im übertragenen Sinn, sondern "reduce to the max". Für mich ist dieser Ansatz exakt das, was heute fehlt, Boxer, Kardan übersichtlich (vernünftig) in den Abmessungen, der Sitzhöhe und dem Gesamtgewicht. Bedeutet für den Nutzer, mal eine kleine Runde ins Café aber auch die Möglichkeit in die große Abenteuer-Ausfahrt (auch wenn sich diese selten realisieren lässt - der Gedanke, die Sehnsucht, das Fernweh, ist was zählt und was sich vorallem verkaufen lässt). Daher, meine Bitte, kommt in die Puschen und definiert nicht ewig im Lastenheft rum oder sichert euch durch unendliche Kundenbefragungen ab, sondern fangt mit der Realisierung an. Die wesentlichen Parameter stehen fest und die Kompetenz ist bei BMW sowieso vorhanden.
Viele Grüße

Peter Schremmer


Hallo Motorrad Leute,

Ich finde euren Entwurf von der BMW R 95 G/S super. So wie ihr die gezeichnet habt, sollte sie gebaut werden, nur den Auspuff bitte nicht unter die Sitzbank, sondern erhöht seitlich anbringen.
Gewicht der Maschine zwischen 170 und 180 Kilo wäre noch besser. 90 bis 95 PS reichen voll aus, wenn die Kraft von unten kommt. Der Preis müsste sich so zwischen 10000 und 12000 Euro bewegen.
So wenig Plastikanbauteile wie möglich verwenden. Die Plastikteile sollten aus weichen durchgefärbten Kunststoff sein (wie bei KTM) und nicht wie jetzt an der 1200GS aus lackiertem Hartplastik.
Die Sitzhöhe sollte schon wie jetzt 850 bis 870 mm betragen. Bin 188 cm groß.
War gestern auf der IMOT und habe eine HP 2 Enduro gesehen, sagte zu meinem Sohn (16 Jahre): "So was soll BMW wieder bauen, aber nicht so exklusiv und teuer."
Für so eine Maschine wie die von euch gezeichnet oder eben eine billigere Ausführung von der HP 2 Enduro würde ich meine R 1200 GS Bj. 2007 sofort verkaufen.
Mit freundlichen Grüßen,

Thomas Fechner


Hallo Leute,
echt geile Nummer. Sowas sollte BMW unbedingt bauen, gern auch mit 100 cm³ und 10 PS weniger und dafür noch 10 kg leichter. Ich wünsch mir leichte, wendige Motorräder mit belastbaren und sparsamen Motoren. Die Spitzenleistung ist dabei nachrangig, ein ABS sollte heute natürlich Standard sein. Viel wichtiger ist das Preisleistungsverhältnis. Außerdem macht es Spaß ein Motorrad auch mal an seine Grenzen zu bringen. Meistens ist es doch heute so, dass dich die Maschine schnell an deine Grenzen bringt. Ich habe jedenfalls mit meiner 60 PS Gummikuh im engen Geläuf schon manches 150-PS-Monster ins Grübeln gebracht und auf den Geraden können sie mir gern davon fahren, dafür behalte ich meinen Lappen (hoffentlich).
Weiter so,
Gruß

Mike Cohn


Guten Tag,

Obwohl ich mich vor Jahren wegen schlechter Erfahrungen von der Marke BMW verabschiedet habe, könnte ich im Hinblick auf die von Ihnen in Heft 5 projektierte Neukonstruktion rückfällig werden. Die dortigen Kriterien wie Gewicht, Sitzhöhe, Ergonomie finden meine vollste Zustimmung. 24-Liter Tank muss nicht sein, 20-22 Liter reichen auch. Schön wäre auch, wenn BMW ihre Kunden nicht als Testfahrer missbrauchen und ihren Kundendienst verbessern würde.
MfG,

W.Brödlin


Netter Bericht, nette Spinnerei, schön zu lesen.
Aber ganz ehrlich, das ist doch nicht das Problem von BMW.
Die F800GS hat einen ähnlichen Sound, wie der Boxer, und hat auch genügend Power. Außerdem stören hier nicht mal diese dämlichen Zylinder (die sind doch immer im Weg).
Aber BMW-Fahrer, zumindest solche wie ich, wollen auf jeden Fall Kardan und eine dem hohen Preis angemessene Ausstattung bzw. Verarbeitung. Und genau das ist das Problem der F800: Urindosen, Karl-Dall-Scheinwerfer und Kette - das akzeptiert ein BMW-Fahrer (und vor allem BMW-Käufer) nicht.
Das wäre doch mal eine hübsche Aufgabe für den neuen Designer Edgar Heinrich!
Viel Erfolg

Sven Selbach


Liebe MOTORRAD-Redaktion,

vielen Dank für Ihren Artikel "Maximal Minimierung"!
Seit langem schon bin ich begeisterter R1150GS-Fahrer und dennoch hat mich schon immer das viel zu hohe Gewicht gestört. Wenn ich mir die aktuelle Konkurrenz von Honda und Konsorten ansehe, kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Der charaktervolle Boxer in Verbindung mit dem überraschend dynamischen Fahrwerk hat mich immer begeistert. Unverzichtbar für mich ist eine hervorragende Langstrecken-Tauglichkeit. Und dazu gehört nicht nur eine bequeme Sitzbank, sondern vor allem ein robuster und zuverlässiger Aufbau, ein großer konventioneller Tank und gute Anbaumöglichkeiten für Koffer etc.
Ihr Entwurf der R 95 G/S entspricht diesen Wünschen fast perfekt.
Einzig die elektronischen Spielereien im Cockpit und die wählbare Übersetzung sind zwar gute Ideen, widersprechend aber meinem Wunsch nach Simplifikation. Das sind Dinge, die im Zweifel immer zuerst kaputtgehen und einen dann mehr behindern als vorher genützt haben.
Ich wünschte mir, BWM würde Ihrer Idee entsprechen. Das wäre ein Grund noch einmal über ein neues Motorrad nachzudenken. Der wassergekühlte Boxer ist ganz sicher keiner.
Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

Oliver Dauter


Eine geniale Idee! Ich würde meine 1150 GS gegen keine 1200er oder 1250er tauschen wollen, aber bei so einem leichten Alleskönner würd ich wohl nicht lange überlegen. Also bleibt bitte an dem Thema dran und überzeugt die BMW-Strategen so ein Motorrad - noch dazu günstiger als den Roller - auf die Straße zu bringen.

Martin Schumacher


Die von Ihnen beschriebene R 95 G/S wäre ein Hit. Als alter Boxer-Fan würde ich diese sofort kaufen. Ich brauche kein ständiges "weiter, höher, stärker". Die F 800 GS kann keinen Boxer ersetzen. Die R 95 G/S wäre für mich die Besinnung auf das Wesentliche. Guter Vorschlag, aber ich bezweifel, dass BMW darauf eingehen wird.
 
Joachim Hyner


Vor Jahren war in "Motorrad" ein Artikel, in welchem diskutiert wurde, wieviel Leistung der durchschnittliche Motorradfahrer benötigt und - vor allen Dingen - beherrschen kann, um Spaß zu haben. Das Fazit war einleuchtend und ist für mich seitdem der Maßstab, an dem sich alle Neuvorstellungen messen müssen: 80 PS, 80 Nm und 180 kg! Sicherlich mögen sich die Werte auf der Leistungsseite durch technischen Fortschritt etwas nach oben verschoben haben. Aber das Gewicht...!
Mein zweites Motorrad war die VX800 von Suzuki: mit Kardan. Das dritte die Africa Twin der ersten Generation mit 50 PS. Bis heute mein Traummotorrad, das einfach ein bisschen zuwenig Leistung und ein bisschen zuviel Gewicht hat.
Eure R 95 G/S ist für mich die erste, welche die o.g. Leistungsdaten konsequent umsetzt, dazu verbindet sie das beste aus drei Welten und bietet noch mehr. Für mich das ultimative Motorrad! Wenn sie also kommt - her damit!

Pascal Fritsch


Hallo,

die Zeichnung der R95 G/S in der aktuellen Motorrad trifft meinen Geschmack schon sehr gut, die technischen Ideen gefallen mir als Selberschrauber auch sehr gut.  Ich denke 80PS würden reichen, das Motorrad sollte möglichst wenig Schnickschnack haben, aber natürlich Einspritzung, Kat und ABS. Ich fahre neben meiner R1150GS noch eine etwas erleichterte R100GS mit ca. 70PS, wenn die noch ABS hätte, wäre ich eigentlich schon fast zufrieden.
Super Arbeit, weiter so. Wenn dieses Motorrad so zum einem Preis kommen würde, der zwischen dem der F800GS und der 1200GS liegt, ich würde es wahrscheinlich blind bestellen.
Gruß,

Michael Kolf


Für die Eckdaten kann ich mich begeistern - eine leichte Langstreckenenduro mit der man abenteuerliche Touren unternehmen kann und mit der nicht der tägliche Umgang zum Abenteuer ausartet. Scheinenduros nach SUV-Vorbild gibt es ja schon mehr als genug. Aber so sehr ich den Sound und das Drehmoment der Boxermotoren schätze - die Boxer/Kardan-Kombination bleibt ein fauler Kompromiss für ein Offroadmotorrad. Daher schaut mein Wunschmopped von BMW/Husqvarna etwas anders aus: Den vom unsinnigen BMW-Dogma befreiten Motor der Husqvarna Nuda 900 in ein knackiges Offroadfahrwerk einer KTM 690 Rally einbauen - fertig!

Norbert Eisensee


Sehr geehrte Damen und Herren,
 
die Idee, einen kleineren konventionellen Boxer unterhalb des neuen LC1250 anzubieten und das in einem leichteren Motorrad, ist sicherlich gut. Ob da wieder eine ganze Klasse draus entstehen muss, wage ich zu bezweifeln. Und erst Recht möchte ich keine abgespeckte Maschine, die dann aber wieder mit 24l-Tank und Gebamsel zur Reiseenduro aufgeblasen wird. BMW hat schon mindestens drei Reiseenduros im Programm (R1200GS, Adventure und F800GS, mit Abstrichen auch die F650GS). Eine weitere Reiseenduro ist also überflüssig. Das Motorrad sollte einfach gehalten sein, damit Gewicht und Kosten im Rahmen bleiben. Ein einfacher Boxer für die kleinere Ausfahrt oder mit besser Eignung auch für die Stadt als die jetzigen großen GS.
Mit freundlichen Grüßen

Steffen Zörner


Hallo Motorrad Redaktion,

als langjähriger KTM Fahrer und seit zwei Jahren GS 1200 mit 25000km, bin ich Fan von BMW geworden.
Die von euch gezeichneten und realistischen Daten beider R95 Modelle sind der Hammer.
WOW so etwas muss gebaut werden und ich wäre einer der ersten der sie kaufen würde.
Viele Grüsse

G.Wiermann


90 PS sind sicherlich ausreichend. Wenn man dann noch auf die "dicken Fußrasten" und den Kardan verzichtet und stattdessen einen Parallel-Twin und gekapselten Kettenantrieb einbaut, wäre statt eines 185-Kilo-Bombers sicher eine ca. 170-Kilo-Reiseenduro (mit vollem 24-Liter-Tank) realisierbar. Aber möglichst nicht von BMW. Wenn außer Licht und Blinker alles Aufpreis kostet, kostet das Ding mit ABS, Bordcomputer und Gepäcksystem über 10.000 Euro ...
 
Axel Paeprer


Hallo liebe Motorradredaktion,

bitte setzt Euch dafür ein, dass BMW dieses Teil baut. Ich würde sofort bestellen und sie meiner R80 GS mit Siebenrock Powerkit und meiner Moto Guzzi V11 Sport zur Seite stellen.
Mit freundlichen Grüßen

Ulrich Worm


Absolut genial. Ich will mehr davon. Endlich wieder aufs wesentliche konzentriert und weg von "höher, schneller, schwerer". BMW soll diesen Mann sofort unter Vertrag nehmen und das Projekt mit allen Ablegern sofort starten.

Tobias Glaab


Hallo,
die Idee von der R 95 G/S ist super! Manche Details hören sich teuer an, die in der Basisversion entfallen könnten. Wenn das Design so bleibt, bis 10.000,- kostet, bin ich dabei. Meine Standard-Wunschversion wäre: nur eine Gesamtübersetzung (die kurze Sport), die langen Federwege, kleiner Tank, breite Reifen, Ölstand per Schauglas, ohne GPS, ohne Display. Einfach und leicht.
Gruss

Heinz Streicher


Moin MOTORRAD Team,

danke für den tollen Bericht. Als Fahrer einer R1100GS (78PS) und einer R1200GS (98PS) würde ich mir die R 95 G/S sofort kaufen. Den neuen Wasserboxer eher nicht. 90PS und 185kg vollgetankt sind für den Fun-Faktor ideal. Eine F800GS ist ein geiles Bike (grad auf über 3000km in Südafrika getetstet), hat aber keinen Boxer und keinen Kardan.
Grüße aus Rosenheim,

Detlef Güldner


Hallo Ihr Leute von Motorrad!

Eine wahnsinnig geile Vorstellung solch eine BMW zu fahren!!!
Könnte meiner 1100er GS untreu werden, mit der ich gemeinsam gute 240000 km auf dem Buckel habe. Beim Anblick der beiden Entwürfe, beschleunigte sich mein Pulsschlag und mir wurde es warm ums Herz.
Könnte mir vorstellen, bei Umsetzung Eurer Vorstellung, genau dieses Motorrad zu kaufen! Weiter so und herzliche Grüße aus Franken!

Reinhold Meyer


Wann kann ich die Maschine bestellen? Geniales Design, die schönste BMW seit langem. Endlich mal kein tristes Einheitsschwarz. Einfache Technik.
Bitte genau so bauen. Mein Kompliment an den Zeichner und den Techniker für den Entwurf. Dafür würde ich sofort meinen Bausparvertrag kündigen.
MfG

Klaus-Dieter Minkmar


Hallo Motorrad-Team,

Ich fahre eine 1150 GS, weil es ein Multi-Tool ist. Mittlerweile würde ich aber gerne etwas Leichteres fahren. Die 1200er ist da keine echte Alternative, schon eher F 800 GS, Tiger 800 oder 990 SM/T. Eine R 95 GS, so wie von euch skizziert, als Muli-Tool und nicht als extreme HP, wäre der Hammer! Die müsste aber jetzt zu haben sein und nicht in 5 Jahren. Schade!
Mit freundlichen Grüßen,

Jens Meyer


Hallo Redaktion
 
Klar, das Gezeigte ist eine Mischung aus BMW und Honda. Aber Afrika Twin? Doch wohl eher Honda CX, egal ob 5400, 500 oder 650ccm: Hochliegende Nockenwelle in Verbindung mit kurzen Stoßstangen, die an die 10000 U/min mitmachen. Die angedrehten Zylinderköpfe und die gegenläufige Drehrichtung von Kurbelwelle und vorn liegender Ölbadkupplung kenne ich auch von meiner CX. Leichter Kardan, gegabelte Kipphebel, vier Ventile pro Zylinder - wo steckt denn die Afrika Twin?
Ich denke, dass so eine luftgekühlte R95 G/S die Träume vieler Moppet Fahrer von einem leichten und gut fahrbarem Untersatz erfüllen könnte. Ich selber würde mich als potentiellen Käufer vormerken lassen. Aber wir werden dieses Teil wohl nur in 10 Jahren in 'Neues von Damals' mit dem Zusatz 'man wird doch mal träumen dürfen' wiederfinden.
 
Heinz Kühn


Fahre eine R 1150 GS, bin sehr zufrieden damit, jedoch sehr hohes Gewicht & Sitzposition hoch!
Das Konzept der R 95 G/S finde ich sehr gut (Kupplung, Gewicht, Sitzhöhe, usw.).
Könnt ich mir als nächstes Motorrad vorstellen!
Top Sache!

Kai Ludwig

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