März (Archivversion)

Eins bleibt wie im Vorjahr: Die neuen Supersportler brauchen alle Super. Aber sie haben mehr Leistung als je zuvor. 180 PS bringt die Suzuki GSX-R 1000, die den Vergleichstest in MOTORRAD 7/2007 knapp vor Yamaha R1 gewinnt. Schnellste Serienmaschine des Jahrgangs 2007 soll allerdings die MV Agusta F4R 312 sein, mindestens 180 PS stark und, daher die Modellbezeichnung, 312 km/h schnell sowie 21000 Euro teuer. Es geht auch billiger, dann aber ist viel Eigeninitiative gefragt. Was man für 999 Euro noch erwarten kann, hat MOTORRAD ab Ausgabe 8 gleich viermal ausprobiert und regelmäßig darüber berichtet. Als kleiner Kontrapunkt zum Leistungswettlauf der Hersteller.

Kaum hat MOTORRAD den großen Klapphelm-Test hinter sich ge-bracht, tut BMW fast alles, um weiter vom Klapphelm-Image loszukommen. Bei den 24 Stunden von Le Mans soll ein Sportboxer an den Start gehen, in Uelsen wird eine 450er-Sportenduro gesichtet, und dann übt man sich mit den Modellen der G-Reihe im »Funbike« getauften Segment. Allerdings stellt sich die Frage, ob der werten Kundschaft angesichts der saftigen Preise nicht gleich der Spaß vergeht. Die Leserschaft von MOTORRAD igno-riert die Image-Bemühungen von BMW, kürt bei der Wahl zum »Motorrad des Jahres« die klapphelmver-dächtige K 1200 S zum besten Allrounder und den Vergleichstest-Verlierer Ducati 1098 zum Super-sportler 2007. Als einziger japanischer Hersteller durfte Yamaha für die FJR 1300 einen Klassensieg einstreichen.Weil man es nun mal wirklich nicht allen recht machen kann, überlässt Buell die farbliche Gestaltung seines ganz in Weiß gehaltenen Sondermodells XB12STT gleich dem Kunden. Wobei: Weiß erweist sich als auf dem besten Weg zur Trendfarbe, was die Gestaltungsmöglichkeiten der Kundschaft wiederum einschränkt.

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