Maico RS 125-Rennmaschine: MOTORRAD fuhr Klassik-Renner (Archivversion) Schwabenpfeil

Gegen den strikten Willen von Firmenchef Otto Maisch entwickelten Ende der 60er Jahre einige Maico-Mitarbeiter auf Basis der MD 125- Straßenmaschine die erfolgreichen 125er-Renner. Stolze 146 Stück der 4900 Mark teuren RS 2 rasten um die Rennstrecken der Welt. Mit unzähligen nationalen Meistertiteln und Platz drei in der WM 1971 unter Borje Jansson etablierte sich die hauptsächlich für Offroad-Maschinen bekannte Marke auch im Straßensport. Ingenieur Günther Schier und die Truppe um Walter Nieser und Hans Hinn entwickelten den Einzylinder-Drehschiebermotor mit kleinstem Etat permanent weiter. 1974 entstand die elegante, knapp 30 PS starke RS 3 mit Wasserkühlung. GP-Fahrer Peter Frohnmeyer war einer der eisernen Maico-Piloten, die sich hartnäckig gegen die überlegenen Zweizylinder-Maschinen von Morbidelli, Derbi und Malance zur Wehr setzten. Mitte der 70er Jahre ging die Ära der Maico-Renner zu Ende. Infos und Kontakt zum Maico-Historic-Racing-Team: Telefon 07073/6568 oder www. classic-motorrad.de.

Artikel teilen

Anzeige

Aktuelle Gebrauchtangebote