Marktübersicht ABS-Motorräder ABS im Trend

ABS in Motorrädern ist wichtig – und wird immer wichtiger genommen. Das zeigt die nebenstehende Tabelle, die alle mit Antiblockiersystem erhältlichen Motorräder in Deutschland auflistet.
Bedeutendster Anbieter dieser Sicherheitstechnik bleibt BMW; ABS gibt’s für
die komplette Modellpalette einschließlich
der Neuheiten R 1200 RT, R 1200 ST und
K 1200 R. Die F 650-Modelle erhalten ein einfaches System, Boxer und Vierzylinder eine Verbundbremse mit Bremskraftverstärker. In der teilintegralen Ausführung lässt sich die Hinterradbremse per Fußpedal unabhängig betätigen, bei der vollintegralen Variante aktiveren Hand- und Fußbremshebel jeweils alle Bremszangen.
Honda hatte bislang sechs Motorräder mit ABS im Programm und erweitert
dieses Angebot für 2005 auch nur um ein Modell, die CB 1300. Dafür markieren die Japaner mit der CBS/ABS-Kombination in der VFR, Varadero 1000, Pan European und Gold Wing den Stand der Regeltechnik. Triumph setzt bei der neuen Sprint ST erstmals, Suzuki bei der Bandit 650 nach einer längeren Pause wieder auf ABS.
Bei Yamaha ist nach der FJR 1300 A
jetzt auch die TDM 900 A serienmäßig mit einem Blockiervermeider ausgestattet.
Nicht zu vergessen Aprilia, wo nach der Caponord das neue Einzylinder-Fun-
bike Pegaso 650 Strada ebenfalls ABS erhält. Bleibt zu hoffen, dass es feiner regelt als in der Caponord. Das gilt auch für die Moto Guzzi Breva V 1100, die dem gleichen Konzern entstammt. Die Ducati ST4 S ABS bietet brachiale Verzögerungswerte, birgt jedoch das Risiko wie bei allen anderen Motorrädern ohne ABS, sich bei Vollbremsungen nach vorn zu überschlagen. ras

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