Martin Turbo 1230 (KV) (Archivversion) Turbo

»Wir wollten ein leistungsstarkes Motorrad mit TÜV-Abnahme«, sagt Michael Klein. Der Chef von MAB Auspuffbau in Itzehoe (Telefon 04821/87871) entwickelte zusammen mit Rüdiger Harms von Bulldog-Racing die Martin Turbo 1230. Satte 225 Pferdestärken am Hinterrad bei 8000 /min holen die beiden laut eigenen Angaben aus einem aufgebohrten Suzuki GSX-R 1100-Motor, der seinen Biß einem amerikanischen RayJay-Turbolader verdankt. Die theoretische Höchstgeschwindigkeit beläuft sich auf immerhin 312 km/h. Gemessen auf einem Dynojet-Prüfstand. Um so viel rauszuholen, blieb beim Tunen kein Stein auf dem anderen: Zylinderkopf, Pleuel und Kurbelwelle sind komplett überarbeitet, die Fliehkraftkupplung stammt aus dem Dragster-Rennsport und die Benzinpume von Pierburg. Samt Martin-Gitterrohr-Rahmen wiegt das Turboteil vollgetankt schlappe 192 Kilogramm. Das hat seinen Preis. 58 000 Mark kostet die Martin.

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