Mein Fazit: (Archivversion)

Ich bin wirklich kein BMW-Fan, aber die neue K 1200 RS macht mich an. Dafür ist in erster Linie der Motor verantwortlich: Er liefert Druck in allen Lebenslagen und sorgt für herrschaftliches Fahrvergnügen. Daß der Vierzylinder erfahrungsgemäß das ewige Leben hat und daß er dank Einspritzung und Kat eine saubere Weste hat, macht ihn noch sympathischer. Sympathie weckt auch das Fahrwerk, das der RS ein überraschend leichtes Handling verleiht. Schnelles Fahren auf kurvigen Strecken geht wirklich leicht von der Hand, und der dabei dank des fein ansprechenden Telelevers gebotene Federungskomfort ist ebensowenig zu verachten wie die Möglichkeit, jederzeit hemmungslos in die Eisen steigen zu können. Gut, die Abkopplung des Triebwerksblocks vom Rahmen ist nicht perfekt gelungen, aber die leichten Vibrationen, die hier und da zu spüren sind, stören mich nicht. Ärgerlicher ist die knappe Distanz zwischen Sitzbank und Rasten - auf dieses »sportliche« Merkmal würde ich gern verzichten. Jürgen Schmitz

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