Mein Fazit (Archivversion) Mein Fazit

Der Weg, den Suzuki im Bereich der Supersportler seit Jahren mit Erfolg beschreitet, heißt Kompromißlosigkeit. Die superleichte GSX-R 750 von 1985 war der Anfang, die kleine RGV 250 die Stütze nach unten und der bärenstarke GSX-R 1100-Bolide markierte der Zenit dieser Leistungs-Show. Auch die neue GSX-R 600 macht da keine Ausnahme. Doch leider hat man versäumt, die Sportlichkeit so zu perfektionieren, daß der durchschnittlich begabte Biker das große Grinsen unterm Helm bekommt. Bewundernswerter Leichtbau und kunstvolle Details reichen nicht aus, um den Sportfreaks ihren eigentlichen Herzenswunsch zu erfüllen. Der heißt nicht ungestümes Drauflosheizen, sondern souverän ein spaßiges Gas machen. Das gelingt mit der brandneuen GSX-R 600 zwar allemal leichter als mit der biestigen 750er, aber eben nicht so selbstverständlich wie mit anderen vergleichbaren 600ern.

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