Modellgeschichte Der Werdegang der ZZ-R 600

Ende 1989 rollte die ZZ-R 600 ins Rampenlicht. Damals war sie mit der Leistung von nominell 100 PS nicht nur die Stärkste ihrer Klasse, sondern auch die erste 600er mit einem Aluminium-Fahrwerk. Diese intern ZX 600 D genannte Version wurde bis 1992 unverändert gebaut. Kritik an den zu harten Federelementen, dem Leistungsloch bei 6000/min, den blendenden Reservewarnlampen sowie dem großen Spiel im Antriebsstrang veranlaßte Kawasaki zu einer gründlichen Modellpflege für die Saison 1993. Diese fiel so umfassend aus, daß man getrost von einer neuer ZZ-R sprechen konnte: Neu waren nicht nur der Modell-Code (ZX 600 E), sondern auch Rahmen, Federbein, Zylinderkopf, Cockpit mit zusätzlicher Tankuhr sowie das doppelte Ram-Air-System. Weitere Modifikationen erfuhr die ZZ-R 1995. Seitdem ist die Gabel in Federbasis und Zugstufe einstellbar, außerdem rotieren moderne Radialreifen auf den Felgen. Strengeren Geräusch- und Abgasgrenzwerten trugen geänderte Schalldämpfer in Verbindung mit den mehrmals optimierten Vergaserabstimmungen Rechnung. Die ZZ-R 600 (ZX 600 E) in MOTORRAD: Test 2/93; Vergleichstest 5/93; Gebrauchtkauf 9/94.

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