Moriwaki-Honda, TSR-Honda (Archivversion) Traumkämpfer

Wenn die MotoGP-Saison am 6. April in Suzuka startet, drehen neben den Werksteams auch Gastfahrer ihre Runden. Der japanische Tuner Mamoru Moriwaki hat das Triebwerk der Honda RC 211 V in seine Moriwaki-Honda MD 211 VF eingebaut. Wobei die Kürzel MD und F für Moriwaki Dream Fighter stehen. Den Fünfzylindermotor umgibt ein Stahlrohrrahmen. Neben Ducati hat die Moriwaki das einzige Chassis dieser Art im weiten MotoGP-Feld. Gegen die MotoGP-Werksteams tritt auch der japanische Fahrwerksspezialst TSR (Technical Sports Racing) an, der für seine Erfolge bei 125- und 250-GP-Rennen bekannt ist. »Wir lieben Honda, aber wir bauen Prototypen auf Basis von Honda-Motoren, die wir weiterentwickeln. Wenn wir damit Rennen gewinnen, sind wir sehr zufrieden«, sagt TSR-Chef Mazakasu Fujii. Beim MotoGP will TSR mit einem 990-cm3-Reihenvierzylinder antreten, der mit Kassettengetriebe und Trockenkupplung der RC 211 V bestückt ist, und mehr als 200 PS leisten soll.

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