Moto Guzzi 850 Le Mans-Umbau von Oliver Böhm (V) (Archivversion)

Total normal

Nachdem Oliver Böhm, Elektrotechniker aus Augsburg, 1993 eine Moto Guzzi Le Mans III aus fünfter Hand erworben hatte, stellte er schnell fest, daß ihm außer maroder Pleuellager, defekter Steuerkette und Zahnausfall am Kardan auch das sportive Outfit des roten Renners nicht gefiel. Passend zum bereits montierten breiten Lenker strippte er die Verkleidung, entwarf einen Solo-Schwingsattel und komplettierte den Tourerlook mit dem Rundscheinwerfer einer Yamaha SR 500. Die Sportfraktion der Guzzisten mag aufheulen, California-Fans werden die Trittbretter fehlen. Böhms Credo zu Stilfragen ziert den rechten Seitendeckel: Yellow Bastard.
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Moto Guzzi 850 Le Mans-Umbau von Oliver Böhm (V) (Archivversion) - Bike-Steckbrief

BasisMoto Guzzi 850 Le Mans III, Baujahr 1982, 1993 mit 50 000 Kilometern für 4800 Mark erworben. Umbau 1994 bis 1995, Arbeitszeit ungefähr 200 StundenMotorLuftgekühlter Zweizylinder-Viertakt-V-Motor, Zylinderwinkel 90 Grad, Hubraum 844 cm³, zirka 78 PS, Höchstgeschwindigkeit 185 km/h, für bleifreies Benzin modifizierte Ventilsitze, Kupplungs-Schwungmasse um 1,5 Kilogramm erleichtert, zwei 38er Dellorto-Vergaser ohne Ansauggeräusch-DämpfungFahrwerkModifizierter Rahmen der 850 Le Mans III, Marzocchi-Ferderbeine,Tomaselli-Lenker, Ochsenaugen, Yamaha SR 500-Scheinwerfer, Elektrik (Zündspulen, Regler, Relais) untern Tank verlegt, Schwingsattel, Felgen StandardSonstigesSchutzbleche, Ventildeckel, Telegabel, Gabelbrücken, Kardandeckel und Cockpit verchromt, alle Schrauben V2A-StahlKostenZirka 5000 Mark, Motto für alles: Kosten darf es nicht viel, aber gefallen muß es

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