Motoren im Vergleich: BMW K 1200 S (Archivversion)

Der BMW-Vierzylinder hat es im wahrsten Sinne des Wortes in sich – nämlich viel Hightech. Von Klopfsensoren für optimale Zündzeitpunkte bis hin zu Schlepphebeln, die die Ventilbetätigung übernehmen, sind alle Zutaten für ein Hochleistungstriebwerk an Bord. Auch in der Peripherie finden sich Features, wie die Trockensumpfschmierung und das Kassettengetriebe, die aus dem Rennsport bekannt sind. Trotz der aufwendigen Technik und einer hohen Verdich-
tung von 13 zu 1 kann der K-Motor daraus
kein großes Kapital schlagen. Außer bei
den Abgaswerten verbucht er weder in
Leistungsausbeute, Drehmoment oder
Maximaldrehzahlen noch im Verbrauch Spitzenwerte für sich. Deutlich wird damit, wie hoch die Japaner damals mit einer
Hayabusa oder ZX-12R die Messlatte für großvolumige Vierzylinder gelegt.

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