Motoren-Puzzle, letzter Teil (Archivversion)

Schallend haben sie gelacht in der Redaktion. Die Kollegen Orth und
Sorg – »Die haben doch von Technik keine Ahnung« – wollen einen Motor zerlegen, nur zum Spaß, und ihn
wieder zusammenbauen. Einfach mal sehen, ob das klappt, und was man dabei erfährt über so ein Gerät.
In der Kunst hat man ein ähnliches Experiment schon gewagt und Affen
einen Pinsel in die Hand gegeben. Die Affen haben immerhin Bilder gemalt. Warum also nicht Orth und Sorg Schraubenschlüssel in die vier linken Pfoten drücken? Vielleicht kommt
ja Konzeptkunst dabei raus. Auf keinen Fall aber ein Motor, dem zuzumuten wäre, sich wieder zum Laufen zu bequemen.
Sollten Sie deren Experiment nachmachen wollen, brauchen Sie folgende Voraussetzungen: keine Ahnung; Erste-Hilfe-Kasten; Kasten Bier; Geduld und Frustrationstoleranz; Experten, die
Sie anrufen können; gutes Werkzeug; einen Ort, an dem niemand über
Sie lacht. Und einen Motor, der nie mehr Benzin schlucken muss.
Unserer kam von Suzuki, ein Bandit 1200-Schulungsmotor. Wer dieses
Glück nicht hat, findet fürs fröhliche Dilettieren sicher was im Internet
oder auf dem Schrott.

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