Motoren-Puzzle Teil 3: Technik-Laien bauen einen Motor zusammen (Archivversion) Kein SchraubertipP

Schallend haben sie gelacht in der Redaktion. Die Kollegen Orth und
Sorg – »Die beiden? Die haben doch von Technik keine Ahnung« – wollen einen Motor zerlegen, nur so zum Spaß, und ihn wieder zusammen-
bauen. Einfach mal sehen, ob das
klappt, und was man dabei alles erfährt über so ein Gerät.
In der Kunst hat man ein ähnliches Experiment schon gewagt und Affen einen Pinsel in die Hand gegeben. Die Affen haben immerhin Bilder gemalt. Warum also nicht Orth und Sorg Schraubenschlüssel in die vier linken Pfoten drücken? Vielleicht kommt ja Konzeptkunst dabei raus. Oder Motor Art. Auf keinen Fall aber ein Motor, dem zuzumuten wäre, sich wieder
zum Laufen zu bequemen. Das wäre eine ganz andere Geschichte. Und
definitiv keine für die Murkser.
Sollten Sie deren Experiment, das Motoren-Puzzle, nachmachen wollen, brauchen Sie folgende Voraussetzungen: keine Ahnung; Erste-Hilfe-Kasten; Kasten Bier; Geduld und Frustrationstoleranz; Experten, die Sie anrufen können; gutes Werkzeug; einen Ort,
an dem niemand über Sie lacht.
Und einen Motor, der nie mehr Benzin schlucken muss. Unserer kam von Suzuki, ein Bandit 1200-Schulungsmotor. Wer dieses Glück nicht hat,
findet fürs fröhliche Dilettieren sicher was im Internet oder auf dem Schrott.

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