MOTORRAD - Messungen (Archivversion)

Die Praxis zeigt, dass es sich mit den 74 PS der Kawasaki auf der Landstraße super leben lässt. Einziges Manko des Twins: Unter 3000/min hackt er beim Gasaufziehen. Den Gegensatz zur Kawa markiert die Honda, die ständig hohe Drehzahlen fordert, wenn es einigermaßen vorangehen soll. Triumphs Dreizylinder hat zwar wesentlich weniger Leistung als die BMW, ist aber sportlich kurz übersetzt. Das macht sie im Alltag sehr agil. Klasse, dass die BMW-Power wirklich nie zum Heizen verführt.

Die Beschleunigung wurde errechnet unter Berücksichtigung der Zugkraft am Hinterrad und des Fahrzeuggesamtgewichts abzüglich der Fahrwiderstandskräfte (Rollreibung, Luftwiderstand). Hierbei zeigt sich, dass die ER-6f als leistungsschwächste Maschine des Vergleichs durch ihr geringes Gewicht vor allem gegenüber der VFR viel Boden wieder gut macht. Im Vergleich zur Honda wiegt die Kawasaki 45 Kilogramm weniger. Zudem ist die Getriebeübersetzung der ER optimal auf den Einsatzzweck abgestimmt, während die VFR am unpassendsten übersetzt ist. Zudem gießt der Honda-V4 erst ab 6500 Touren so richtig Öl ins Feuer (Diagramm links).

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