Motorrad sucht den Alpenkönig 2007, Teil 2 (Archivversion) Passkontrolle

Allrounder, Big Bikes und Sportler sind bereits gecheckt, nun werden Enduros/Funbikes und Tourer/Sporttourer auf französischen Pässen kontrolliert. Wer darf ins Finale und vor allem: Wer wird Alpen-König 2007?

Was zieht eigentlich die Menschen auf die Berge? Ist es einfach nur der tolle Ausblick? Oder die grandiose Natur? Die Einsamkeit in den luftigen Höhen? Am Ende gar die Suche nach sich selbst? Philosophische Fragen, die die MOTORRAD-Testcrew auf dem Col du Galibier nur am Rande interessieren. Sicher ist, dass es auch Motorradfahrer in ganz besonderem Maß in die Berge zieht. Und so geht es für die Tester nur um eins: zum dritten Mal den König der Berge zu küren, das beste Motorrad für die Alpen.
Bislang konnte sich zwei Mal die Suzuki V-Strom 650 dank ihrer aus-geprägten Allround-Qualitäten den Titel sichern und ist aus diesem Grund für das diesjährige Finale gesetzt. Das Beispiel V-Strom zeigt, dass in den Bergen nicht unbedingt die stärksten, die größten und die teuersten Bikes die Nase vorn haben müssen. Insgesamt 20 Maschinen aus fünf Kategorien waren in den Vorrunden am Start (siehe linke Seite). Die jeweiligen Sieger treten gemeinsam mit der V-Strom nun in der großen Finalrunde über den Col de la Bonette, einer der höchsten asphaltierten Pässe der Alpen, an.
Während in der Vorrunde allein Punkte über Sieg oder Niederlage entscheiden, ändert sich das Prozedere für das große Finale ein wenig. Da zählen nicht mehr ausschließlich die Punkte, sondern der Sieger des Alpen-Masters wird von den Fahrern gewählt. Auf Grundlage der bisherigen Punktewertung haben die Tester so die Möglichkeit, bestimmte Kriterien anders zu gewichten, und damit treten prägnante Stärken oder Schwächen der einzelnen Modelle deutlicher zutage.

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