Motorrad und Zweiradwerk in Zschopau MZ will weiter in Zschopau produzieren

Foto: Künstle
+++ UPDATE: Die MZ Motorrad- und Zweiradwerk GmbH hat jetzt erklärt, dass es ein wichtiges Ziel des Unternehmens sei, die Produktion am Standort Zschopau zu erhalten, wo zurzeit noch die 125er, die 1000er und die 660 Supermoto produziert werden. Zahlreiche Spekulationen über die Zukunft von MZ – siehe auch unten - waren offensichtlich der Anlass dieser Willensbekundung. Im übrigen diene die berichtete Kapitalreduzierung dazu, die "Bilanz umzustrukturieren", um MZ finanziell fit für die Zukunft zu machen. Es bleibt also alles in allem noch Hoffnung für eine deutsche Motorradmarke MZ. +++

(12.02) Das MZ Motorrad- und Zweiradwerk in Zschopau, das seit 1996 zum malaysischen Hong-Leong-Konzern gehört, hat Ende 2006 die Entwicklungsabteilung geschlossen und 35 Mitarbeiter entlassen. Jetzt setzt die GmbH das Stammkapital herab: von 37 Millionen auf 100000 Euro, wie dem Bundesanzeiger zu entnehmen ist. Über die Gründe kann nur spekuliert werden, da MZ-Geschäftsführer Yap Peng Leong beharrlich schweigt. Im vergangenen Jahr hat MZ 198 Motorräder (minus 48,3 Prozent) und 1182 Leichtkrafträder (minus 17,3 Prozent) in Deutschland verkauft.

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